11.06.2003 | 12:39

Enquete über “Versorgung des akutes Herzinfarktes in NÖ”

Prävention die Therapie der Zukunft

Ärzte der Krankenhäuser in Niederösterreich nahmen heute Vormittag im Landhaus in St. Pölten an einer Enquete mit dem Thema “Versorgung des akuten Herzinfarkts in Niederösterreich” teil. Diese Enquete wurde vom NÖ Gesundheits- und Sozialfonds, Bereich Gesundheit, organisiert.

51 Prozent aller Österreicher sterben an Herz-Kreislauferkrankungen. Die Statistik im Jahr 2000 zeigt, dass in Niederösterreich 58.000 Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen in ein Spital eingeliefert wurden. Bei mehr als 75 Prozent sind die vier “Hauptsargnägel” – erhöhtes Cholesterin, Blutzucker, Blutdruck und Zigaretten rauchen – dafür verantwortlich. Die Enquete im Landhaus fasste auch die derzeit modernsten Therapien zusammen, wie man dem akuten Herzinfarkt begegnet. Präventivmaßnahmen sind, so die Mediziner, die Therapie der Zukunft.

Jede Sekunde zähle bei der Volkskrankheit Nr. 1, so auch Gesundheits-Landesrat Emil Schabl. Gerade im Bereich der Prävention gelte es, neue Wege zu gehen. Ab dem Jahre 2004 werden mit dem Notarztsystem in Niederösterreich 95 Prozent der Bevölkerung abgedeckt sein; jeder Ort in Niederösterreich sei damit binnen 20 Minuten erreichbar. Er zeigte sich überzeugt, dass sich Niederösterreich trotz aller finanziellen Probleme auf einem guten Weg befindet.

Für Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka ist der Gedanke der Prävention die wichtigste Überlegung, wie man Patienten helfen kann, auch deshalb, weil in Niederösterreich die Menschen immer älter werden. Man müsse die Eigenverantwortung der Menschen in Zukunft viel stärker betonen. Niederösterreich sei auch bei der Versorgung der Menschen mit akutem Herzinfarkt federführend.


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