04.06.2003 | 10:38

9 Millionen Euro für Werkstätte in Berufsschule Mistelbach

Onodi: Ausbauprogramm für NÖ Berufsschulen läuft auf Hochtouren

Im Jahr 1999 wurde für die NÖ Landesberufsschulen ein Ausbau- und Investitionsprogramm in der Höhe von 66,4 Millionen Euro beschlossen. Viele Projekte wurden bereits begonnen bzw. realisiert. Nun wird der Neubau der gesamten Werkstätten der Landesberufsschule Mistelbach (Landmaschinentechniker, Schmiede, Baumaschinentechniker, Dachdecker und Spengler, Blechschlosser) in Angriff genommen. „Mit einem Investitionsvolumen von rund 9 Millionen Euro handelt es sich bei diesem Projekt um eines der größten Ausbauvorhaben“, sagte heute Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. „Der notwendige Baubeirat seitens des Landes Niederösterreich hat sich dieser Woche konstituiert, die Architektenleistungen wurden bereits vergeben.“

Wegen der gestiegenen Ausbildungserfordernisse wurde in den letzten Jahren die Raumnot in der Berufsschule immer größer. Die alten Werkstätten waren längst nicht mehr zeitgemäß. Nun wird nächst dem Schülerheim auf einem eigenen Grundstück ein kompletter Neubau errichtet. Für den Bereich Landmaschinentechnik werden auf 1.340 Quadratmeter Fläche unter anderem die Werkstätten für Land- und Kommunalmaschinen, für Klein- und nicht lauffähige Dieselmotoren, für Antriebstechnik und die Kfz-Elektrikwerkstätte untergebracht. Miteingeschlossen ist eine Dreherei sowie eine Fräserei. Für den Bereich Fahrzeugfertigung, Schmiede und Schweißerei wird auf rund 810 Quadratmetern die Schutzgasschweißerei, die Elektroschweißerei sowie die Brennschneiderei mit modernster Ausstattung neu errichtet. Eine Plasmaschneiderei, die Schmiedewerkstatt sowie Werkstätten für Fahrzeug- und Anhängerfertigung ergänzen das Ausbildungsangebot.

„Unsere Jugendlichen und ihre gute Ausbildung stellen das größte Kapital unserer Gesellschaft dar. Daher ist es unbedingt notwendig, allen Jugendlichen - Lehrlingen wie Schülern - nicht nur die bestmögliche Ausbildung, sondern auch die dafür nötigen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen. Bei der Ausbildung von Jugendlichen zu sparen, wäre nicht nur kontraproduktiv, sondern geradezu fahrlässig“, meinte Onodi.


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