23.12.2002 | 00:00

Im Hürdenlauf zu neuem Hotel-Restaurant

Betrieb soll für Impulse in Markt Piesting sorgen

In Markt Piesting (Bezirk Wiener Neustadt) eröffnete – nach jahrelanger Schließung – vor rund einer Woche das Hotel-Restaurant „Biedermeierhof“ wieder seine Pforten. Damit wurde auch ein Schlussstrich unter eine jahrelange Causa gesetzt; die Probleme begannen bereits kurz nach Ankauf der Liegenschaft durch die Familie Esberger im Frühjahr 2000. Auf Grund der Gutachten von Sachverständigen, die dem Projekt in dieser Form nur wenig Chancen einräumten, wurden fixe Kreditzusagen durch die Bank zurückgezogen. Die Finanzierung des Umbaues und der Generalsanierung des ehemaligen Gasthauses, in dem in den letzten Jahren Asylanten untergebracht waren, war damit nicht mehr gewährleistet. Nach intensiven Verhandlungen und Unterstützung von Lokalpolitikern sowie des Landes konnte schließlich die Finanzierung gesichert und der Umbau im Wesentlichen abgeschlossen werden. „Nicht zuletzt deshalb, weil alle Beteiligten, insbesondere die Geldgeber, von der Notwendigkeit dieses Gastronomiebetriebes mit Gästebetten für die Region überzeugt werden konnten“, meinte am Freitag der ehemalige Bürgermeister von Markt Piesting, Walter Zimper, bei einem Pressegespräch im Hause Esberger. Auch Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann ist zuversichtlich, dass dieser Betrieb für Impulse und zur Wertschöpfung in der Region beiträgt. „Durch eine gute Gastronomie wird ein Ort auf jeden Fall aufgewertet, in Niederösterreich gibt es viele Orte, wo das gelungen ist“, so Gabmann. Um dieses Projekt, bei dem zunächst alles schief gegangen sei, was nur schief gehen konnte, umsetzen zu können, habe man einen völlig anderen Weg beschritten.

Im „Biedermeierhof“ in Markt Piesting wird heute eine gutbürgerliche Küche angeboten, insgesamt stehen 150 Sitzplätze zur Verfügung. Das Restaurant hat sieben Tage pro Woche geöffnet, 7 Mitarbeiter kümmern sich um die Gäste. Dazu gibt es 7 Doppelzimmer und 2 Vierbettzimmer.


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