20.12.2002 | 00:00

Sicherheit von Staudämmen wird optimiert

Land bietet Informationen zu Wartung und Instandhaltung

Durch das Hochwasser im August dieses Jahres wurden zahlreiche Staudämme von Teichanlagen und Rückhaltebecken in Niederösterreich beschädigt. Die Universität für Bodenkultur hat untersucht, worauf diese Schäden zurückzuführen sind und wie die Sicherheit bestehender Staudämme weiter optimiert werden kann.

Im Zuge des Hochwassers kam es bei zahlreichen Staudämmen zu Schäden, vereinzelt sogar zu Dammbrüchen. Im Auftrag von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank wurde unmittelbar nach dem Hochwasser durch Univ.Prof. Dr. Otto Pregl von der Universität für Bodenkultur eine Schadensanalyse durchgeführt. Diese Untersuchungen konnten nun abgeschlossen werden: „Es zeigt sich, dass gut gewartete und instand gehaltene Stauanlagen sogar diesem extremen Hochwasser Stand halten konnten. Probleme gab es dort, wo der bauliche Zustand der Anlagen schon vor dem Hochwasser nicht zufriedenstellend war. Künftig muss daher auf die Wartung und Instandhaltung der Stauanlagen besonders geachtet werden. In einigen Fällen wird auch der Umbau der Anlagen notwendig sein, um die Gefahren bei künftigen Hochwässern möglichst gering zu halten.“, so Dr. Pregl.

Zur Unterstützung der Teichbesitzer wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und der Universität für Bodenkultur nun eine Musterbetriebsvorschrift für Stauanlagen ausgearbeitet. Diese soll den Teichbesitzern helfen, ihre Stauanlagen so zu betreiben, zu warten und instand zu halten, dass sie in einem dauerhaft sicheren Zustand erhalten werden können. Die Musterbetriebsvorschrift ist beim Amt der NÖ Landesregierung (Abteilung Wasserwirtschaft, Telefon 02742/9005-14271 oder post.wa2@noel.gv.at) gegen einen Unkostenbeitrag von 15 Euro erhältlich.

Weitere Informationen: Dipl.Ing. Martin Angelmaier, Abteilung Wasserwirtschaft, Telefon 02742/9005-14775, e-mail martin.angelmaier@noel.gv.at.


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