17.12.2002 | 00:00

Jugend für innovative Ideen und Projekte ausgezeichnet

15. NÖ-Erste-RIZ Jugendpreis-Verleihung im NÖ Landhaus

Im NÖ Landhaus in St. Pölten wurde gestern wieder der NÖ-Erste-RIZ Jugendpreis verliehen. Rund 80 innovative Projektideen wurden laut RIZ-Geschäftsführerin Mag. Karin Platzer bei der 15. Auflage dieses Wettbewerbs, der diesmal unter dem Motto „Die Zukunft im Mittelpunkt“ stand, von Schülern der allgemeinbildenden sowie der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen Niederösterreichs eingereicht. Platz eins ging an die Schüler der 4AK der Bundeshandelsschule und Bundeshandelsakademie Mistelbach für das Projekt „Behindert in Mistelbach! – Behindert Mistelbach?“, eine engagierte Analyse von Hilfestellungen und Behinderungen von Behinderten. Ebenfalls auf Platz eins setzte die Jury unter Vorsitz von Dr. Friedrich Firneis von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften das Projekt „Neue Aspekte in der Steuerungstechnik“. Dieses Projekt hatte die Idee eines europäischen Installationsbusses zur betriebstechnischen Steuerung von Wohn- und Zweckbauten zum Inhalt und wurde von Schülern der Abteilung für Wirtschaftsingenieurwesen der HTBLuVA Waidhofen an der Ybbs entwickelt. Beide Preise wurden mit jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet. Dazu kommen vier zweite Preise, zehn dritte Preise und 14 Anerkennungspreise. Der NÖ-Erste-RIZ Jugendpreis 2002 war mit insgesamt rund 25.000 Euro dotiert.

Beeindruckt von der Qualität der eingereichten Projekte zeigte sich auch Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, für den die Umwelttechnologie ein Schlüsselfaktor der Zukunft ist. „Es ist ein Gebot der Stunde, Wirtschaften unter den Begriff der Nachhaltigkeit zu stellen. Eine zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts wird deshalb sein, Wirtschaften nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Ökonomie zu sehen, sondern auch aus dem Blickwinkel der Ökologie“, ist Sobotka überzeugt. Niederösterreich übernehme hier in weiten Bereichen bereits eine Vorbildfunktion. Ziel müsse es nun sein, auch angesichts der EU-Erweiterung die Beitrittskandidaten für den Umweltschutz zu gewinnen und ihnen entsprechendes Know-how zur Verfügung zu stellen.

Für den Amtsführenden Präsidenten des NÖ Landesschulrates, Hofrat Adolf Stricker, ist dieser Bewerb immer wieder eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Jugend zu mobilisieren, ihre schöpferische Kreativität und ihr innovatives Potenzial unter Beweis zu stellen.


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