17.12.2002 | 00:00

Knotzer zu den Hochwasserschäden:

NÖ Gemeinden erhalten dritte Vorschusszahlung

„Das verheerende Hochwasser vom August dieses Jahres hat sehr viel Leid verursacht. Schicksalsschläge können leider nicht rückgängig gemacht werden, aber die öffentliche Hand kann mit Finanzmitteln zumindest bei materiellen Schäden helfen. Neben zahlreichen Privathäusern hat die Flutkatastrophe auch viele Einrichtungen von Gemeinden zerstört“, so Landesrat Fritz Knotzer. „Um die Gemeinden bei der raschen Beseitigung von Hochwasserschäden zu unterstützen, hat die Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung bereits die dritte Vorschusszahlung in der Höhe von 1.759.000 Euro beschlossen.“

Der geschätzte Gesamtschaden, den das Hochwasser im August 2002 am Vermögen niederösterreichischer Gemeinden angerichtet hat, macht rund 50 Millionen Euro aus. Die meisten Schäden entfallen auf Straßen und Wege (39 Prozent), gefolgt von Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen (16 Prozent). „Mit diesem dritten Teilbetrag von rund 1,8 Millionen Euro, der voraussichtlich auch noch in diesem Jahr zur Auszahlung kommen wird, haben die betroffenen Gemeinden in Summe 9.982.000 Euro als Vorschusszahlung bekommen“, sagte Knotzer. „Dieser Förderungsmodus ermöglicht eine rasche und effektive Hilfe. Gerade in Notsituationen ist es wichtig, dass die Gemeinden wissen, dass sie mit Bund und Ländern verlässliche Partner haben, auf die sie sich auch verlassen können“, meinte Knotzer.


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