11.12.2002 | 00:00

Sacher zum Mediaeinkommen in Niederösterreich

Bezirk Mödling hat höchstes Einkommen, Schlusslicht Hollabrunn

SP-Klubobmann Ewald Sacher beschäftigte sich gestern in einer Pressekonferenz in St. Pölten auch mit der „Aktuellen Stunde“ bei der nächsten Landtagssitzung (Donnerstag, 12. Dezember), die das Thema „Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftspolitik des Landes auf den Wohlstand und die Einkommen der niederösterreichischen Bevölkerung“ zum Inhalt hat. Entscheidend für die zukünftige Entwicklung, so Sacher, seien eine gleichmäßige Landesentwicklung und eine gerechte Verteilung des Wohlstandes. Die Regionen in Niederösterreich hätten sich sehr unterschiedlich entwickelt, was auch durch die NÖ Arbeiterkammer belegt werde, die die Differenz bei den Durchschnittseinkommen der unselbstständig Erwerbstätigen in den Bezirken untersucht hat. Danach würden die besten Mediaeinkommen in Niederösterreich in den Bezirken Mödling mit 1.660 Euro, Lilienfeld mit 1.628 Euro, Amstetten mit 1.616 Euro und Baden mit 1.607 Euro verzeichnet. Schlusslicht dieser Statistik seien die Bezirke Hollabrunn mit 1.327 Euro, Melk mit 1.374 Euro und Bruck an der Leitha mit 1.420 Euro. Es sei nicht gelungen, das „Zurückbleiben einzelner Bezirke hintan zu halten“, sagte Sacher.

Auch die Diskriminierung der Arbeitnehmerinnen sei laut Sacher in Niederösterreich stärker ausgeprägt als im Bundesdurchschnitt: Das Mediaeinkommen für Frauen liege um 5,6 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, jenes der Männer dagegen „nur“ um 4,1 Prozent.


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