28.11.2002 | 00:00

Hochwasserschäden an Ufern und Dämmen

Gemeinden erhalten 35-prozentigen Landesbeitrag

Bei der Hochwasserkatastrophe des heurigen Sommers wurden die Gebiete am Kamp und entlang der Krems von massiven Überschwemmungen heimgesucht. „In den verschiedensten Ortschaften wurden Uferbauten unterspült oder zerstört. Mit einem 35-prozentigen Landesbeitrag unterstützt das Land Niederösterreich nun Maßnahmen in den betroffenen Gemeinden, bei denen Schäden in den Uferbereichen und an den Dämmen behoben werden“, sagte gestern Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi.

In Krems sind auf Grund der Überflutungen der Krems in ihrem Mündungsgebiet Arbeiten in der Höhe von 2 Millionen Euro notwendig, das Land steuert 700.000 Euro bei. In Gedersdorf am Kamp betragen die Kosten 290.000 Euro, der Landesbeitrag macht 101.500 Euro aus. Das Gemeindegebiet von Grafenwörth wurde besonders in den Ortsbereichen von Jettsdorf, Grafenwörth und St. Johann in Mitleidenschaft gezogen. Hier werden Arbeiten von 290.000 Euro notwendig, der Landesbeitrag liegt bei 101.500 Euro. In Etsdorf-Haitzendorf und in Hadersdorf sind jeweils Arbeiten in der Höhe von 375.000 Euro erforderlich, der Landesbeitrag beträgt 131.250 Euro. 450.000 Euro verursachen die Wiederherstellungsmaßnahmen in Langenlois, der Landesbeitrag macht 157.500 Euro aus. In Schönberg liegen die Kosten bei 600.000 Euro, der Landesbeitrag beträgt 210.000 Euro.

„Jeder von uns hat noch die Bilder der Hochwasserkatastrophe im August vor Augen und kann sich daher das Ausmaß der daraus resultierenden Schäden vorstellen“, sagte Onodi. Jetzt solle möglichst rasch der Zustand vor den Überflutungen wiederhergestellt werden. „Insgesamt beträgt die nun durch die Landesregierung beschlossene Unterstützung 1.533.000 Euro“, so Onodi abschließend.


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