21.11.2002 | 00:00

Schutzmaßnahmen an der Triesting

Bis März 2003 konkrete Aussagen über Überflutungsflächen

Die Triesting ist üblicherweise ein Voralpenfluss mit oft nur geringen Wassermengen. Wenn aber Hochwasser – wie im Juni 2002 – den Fluss und seine Seitengerinne zum Anschwellen bringt, ist in den Gemeinden von Kaumberg bis Leobersdorf und weiter bis in das Wiener Becken Großalarm angesagt. Deshalb kamen Bürgermeister, Experten beim Amt der NÖ Landesregierung, Vertreter der Landwirtschaft und der Bezirkshauptmann bereits zu einem 3. Arbeitstreffen nach dem Hochwasser im Juni 2002 zusammen, um Schutzmaßnahmen an der Triesting abzustimmen. Dabei wurde auch über den Stand der laufenden Planungen im gesamten Einzugsbereich der Triesting diskutiert.

Die Ergebnisse: Bis März 2003 werden die Planer konkrete Aussagen über Überflutungs- und mögliche Retentionsflächen liefern. Bis dahin werden in einer eigenen Arbeitsgruppe mit Vertretern der Landwirtschaft auch Modelle für eine entsprechende Flurplanung entwickelt. Landwirtschaftliche Flächen sollen als Wasserrückhaltebereiche gestaltet werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine Umsetzung der Planungen und eine Verbesserung des Hochwasserschutzes nur dann erfolgen kann, wenn Gemeinden und Grundbewirtschafter an einem Strang ziehen. Mit den Ergebnissen der Planungen soll auch eine Verbesserung des Vorwarnsystems erfolgen. Zudem wurden in den letzten Monaten bereits die erforderlichen Schritte zur Ausdehnung der Planungen auf den Triesting-Unterlauf von Leobersdorf bis Achau eingeleitet, welche nächstes Jahr begonnen werden sollen.

Nähere Informationen: Hofrat Dipl.Ing. Hans Rosmann, Abteilung Wasserbau beim Amt der NÖ Landesregierung, Telefon 02622/9025-10705, und Regionalmanager Dipl.Ing. Andreas Hacker, Telefon 02252/9025-11637, zur Verfügung.


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