19.11.2002 | 00:00

Gleichenfeier im „Rosenheim“ Tulln

Symposium „Macht und Ohnmacht im Umgang mit Kranken“

Im NÖ Landes-Pensionisten- und Pflegeheim Tulln gibt es morgen, Mittwoch, 20. November, zwei festliche Anlässe: Im April dieses Jahres wurde der Grundstein für einen Zubau beim „Rosenheim“ gelegt, morgen um 10 Uhr findet bereits die Gleichenfeier mit Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop statt. Gleichzeitig beginnt ein Symposium zum Thema „Macht und Ohnmacht im Umgang mit schwerkranken Menschen“.

„Dieses Heim stellt eine wichtige Bereicherung des Pflegeangebotes in Niederösterreich dar“, so Prokop. Seit Beginn der Arbeiten wurden rund 5.000 Kubikmeter Erdmaterial ausgehoben, 4.500 Kubikmeter Beton und 250 Tonnen Betoneisen verarbeitet.

In zwei Bauetappen wird das „Rosenheim“ bis Ende 2004 auf den modernsten Stand der Altenpflege gebracht und an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst. So wird es künftig nur noch Ein- und Zweibettzimmer geben, die über ein eigenes Bad und WC verfügen. Nach Fertigstellung werden insgesamt 210 Betten zur Verfügung stehen. Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf rund 15,6 Millionen Euro.

Das Symposium, das ab 8.40 Uhr im Festsaal stattfindet, behandelt die Perspektiven der zukünftigen Krankenpflege. In- und ausländische Fachleute werden dabei im Rahmen von Arbeitskreisen und Impulsreferaten ihre Erfahrungen einbringen. Weiters werden brisante und zum Teil kontroversielle Themen wie „Sterbehilfe“ und „Sterbebegleitung“ behandelt. Den Abschluss des Symposiums bildet eine Podiumsdiskussion, an der auch Landeshauptmannstellvertreterin Prokop teilnimmt.

Nähere Informationen: Arbeitskreis Hospiz im Rosenheim, 3430 Tulln, Frauenhofnerstraße 54, Telefon 02272/650 00.


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