14.11.2002 | 00:00

Sicher durch den Winter

Verkehrs-Enquete informierte über wichtige Fragen

Wie kommt man sicher durch den Winter? Dieser Frage gingen gestern Fachleute bei einer Verkehrs-Enquete in St. Pölten nach, die vom NÖ Straßendienst und dem ÖAMTC veranstaltet wurde. Klar ist, dass die Anforderungen an den niederösterreichischen Straßendienst immer höher werden. Informationen über das Verkehrsgeschehen und die Straßenverhältnisse an neuralgischen Stellen liefern beispielsweise auch 26 Videokameras. Auf jeden Fall hängen Wetter und Verkehr sehr zusammen. „Eisregen im Freitag-Abendverkehr oder zehn Zentimeter Neuschnee am Montag Morgen können speziell in den Großstädten innerhalb kürzester Zeit ein Chaos verursachen“, erläuterte Thomas Wostal von der ORF-Wetterredaktion. Verschiedene Wetterphänomene seien jedoch unterschiedlich gut vorhersagbar. Je großflächiger ein Wetterphänomen auftrete und je länger es dauere, desto besser lasse es sich vorhersagen. „Für 75 Prozent der Autofahrer ist Straßenglätte der größte Stressfaktor im Winter“, berichtete Franz Wurz, Leiter des ÖAMTC-Fahrtechniktrainings. Der Experte empfiehlt ein Fahrsicherheitstraining, um optimal für die Wetterlagen in Herbst und Winter gerüstet zu sein. In diesem Training lerne man, Gefahren rechzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Außerdem bestimme das Aufziehen der Winterreifen nicht der erste Schnee, sondern ein Blick auf das Thermometer: Bei einer beständigen Temperatur von weniger als + 10 Grad Celsius ist man auch auf trockener Fahrbahn mit Winterreifen sicherer unterwegs.


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