14.11.2002 | 00:00

Nach Westumfahrung nun auch Südring fertig

Verkehrsfreigabe des zweiten Teils der Südumfahrung Tulln

Nach 20 Monaten Bauzeit und Investitionen von 9,7 Millionen Euro ist es nun so weit: Am kommenden Montag, 18. November, wird durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll der zweite Teil der Südumfahrung Tulln für den Verkehr freigegeben. „Mit dieser Umfahrungsstraße wird der Durchzugs- und Schwerverkehr aus den Siedlungsgebieten verlagert und somit auch ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit geleistet“, ist der Landeshauptmann überzeugt.

Der zweite Abschnitt der Südumfahrung hat eine Länge von 3,3 Kilometern – der bereits für den Verkehr freigegebene erste Teil der Südumfahrung ist 3 Kilometer lang – und beginnt mit einem Kreisverkehr an der B 213. Die Trasse führt weiter nach Osten zur Landesstraße L 2011, die mit einem Kreisverkehr angebunden wird. In weiterer Folge führt die neue Trasse über die Kleine Tulln und im großen Bogen zur Königstettener Straße L 120. Weiter Richtung Norden überführt sie mit einer 64 Meter langen Brücke die Franz-Josefs-Bahn und mündet wieder mittels eines Kreisverkehrs in die bestehende B 14. Die zweispurige Fahrbahn ist 7 Meter breit. Um die Einmündungen der Landesstraßen möglichst sicher zu machen, wurden insgesamt drei neue Kreisverkehre errichtet. Rund 8.400 Kraftfahrzeuge werden täglich diese Straße benützen, wobei der Schwerverkehrsanteil bei etwa 8 Prozent liegen wird.

Die Trasse quert hauptsächlich landwirtschaftlich genutztes Gebiet. Außerdem waren umfangreiche Sicherungsmaßnahmen erforderlich, da die Trasse an ein Wasserschutzgebiet angrenzt. Deshalb wurden auch spezielle Maßnahmen wie z.B. Kanäle, Dichtungen etc. zur kontrollierten Ableitung der Straßenoberflächengewässer errichtet.

Die Südumfahrung Tulln wurde nach vielen Gesprächen mit Anrainern, Planern, Vertretern der Stadtgemeinde und des NÖ Straßendienstes projektiert. Durch diese Zusammenarbeit konnten auch die unterschiedlichen Interessen in das Projekt eingearbeitet werden.


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