08.11.2002 | 00:00

Landwirtschaftlicher Förderungsfonds stärkt ländlichen Raum

Plank: Optimale Infrastruktur für die Zukunft

„Allein für das österreichische Programm für Landwirtschaft und Umwelt (ÖPUL), die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete, Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes und Maßnahmen außerhalb dieses Programms werden im heurigen Jahr 303 Millionen Euro, davon 73 Millionen Euro an Landesmitteln, vom Land Niederösterreich ausbezahlt. Der Landwirtschaftliche Förderungsfonds als eine der auszahlenden Stellen stellt einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der bäuerlichen Existenzen dar“, erklärte gestern Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank anlässlich der Debatte über den Fonds im Landtag.

Als weitere Schwerpunkte der Fördermaßnahmen nannte Plank den Bau und die Erhaltung des ländlichen Wegenetzes (13 Millionen Euro), den Landschaftsfonds, der Landschaftspflege, Artenschutz und schonende Wirtschaftsweisen unterstützt (2,18 Millionen Euro), qualitätsverbessernde Maßnahmen im Rinderbereich (1,7 Millionen Euro), Qualitätsverbesserung bei Milch- und Milchprodukten (2 Millionen Euro), Notstandsmaßnahmen für unverschuldet in Not geratene bäuerliche Betriebe (1,2 Millionen Euro), Sondermaßnahmen für tiergerechte Stallbauten (5,8 Millionen Euro), Weinwirtschaft (1,45 Millionen Euro), Forstaufschließung (1,3 Millionen Euro), Biomassefonds (4,6 Millionen Euro) sowie Heizkesseltauschaktion (5,5 Millionen Euro).

„Mit diesen Mitteln sichern wir nicht nur bäuerliche Existenzen, sondern stärken insgesamt den ländlichen Raum. Nur mit einer optimalen Infrastruktur wird es auch in Zukunft gelingen, den ländlichen Raum und seine Landschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen und gegenüber den Ballungszentren nicht ins finanzielle und wirtschaftliche Hintertreffen zu geraten. Unsere Bauern sind sich ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst. Nur mit entsprechenden Rahmenbedingungen kann diese Verantwortung wahrgenommen werden“, so Plank.


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