04.11.2002 | 00:00

Wissenschaftspreise des Landes Niederösterreich vergeben

Pröll: Arbeit zum Wohle der Bevölkerung

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überreichte gestern an der Donau-Universität Krems die diesjährigen Wissenschaftspreise des Landes Niederösterreich. Bisher wurden die Wissenschaftspreise immer gemeinsam mit den Kulturpreisen überreicht. Die Preise (Würdigungs- und Anerkennungspreise) wurden in den elf Kategorien – „Bildende Kunst“, „Literatur“, „Musik“, „Architektur“, „Medienkunst“, „Musikvermittlung“, „Wissenschaft“, „Geisteswissenschaften“, „Naturwissenschaften“, „Erwachsenendbildung“ und „Volkskultur“ – an rund 30 Preisträger vergeben. Auch fünf Nachwuchswissenschafter wurden mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet.

Unter den Preisträgern finden sich beispielsweise der ärztliche Direktor des Waldviertel-Klinikums Horn, Univ.Prof. Dr. Paul Bratusch-Marrain, der die klinische Psychologie und Psychotherapie für stationäre Patienten installierte, und der Geophysiker Dipl.Ing. Peter Melichar (beide Kategorie „Wissenschaft“).

Landeshauptmann Pröll betonte, das Land Niederösterreich sei Protektor der wissenschaftlichen Arbeit und würdige mit den Preisen Menschen, die zum Wohle der Gesellschaft vor- und nachdenken. „Wissenschaft und Forschung sind wichtige Produktionsfaktoren und Motor der wirtschaftlichen und sozialen Weiterentwicklung“, unterstrich Pröll. Erforschtes müsse in einen großen Kontext gestellt werden. Gesellschaft und Politik seien heute mehr denn je gefordert, Ressourcen müssten optimal genützt werden. Niederösterreich betreibe deshalb eine eigenständige Politik. Pröll: „Ein wissenschaftsfreundliches Klima ist unbedingt notwendig“. In Niederösterreich stünden für die wissenschaftliche Arbeit derzeit eine Million Euro bereit.


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