30.10.2002 | 00:00

„Schlussstrich“ im St.Pöltner Festspielhaus

November-Programm beginnt mit einer Abrechnung

„Schlussstrich. Eine Abrechnung“ nennt sich eine von Thomas Gratzer montierte szenische Lesung aus Wortprotokollen und Reden österreichischer Regierungsmitglieder der Jahre 1945 bis 1955, mit der das St.Pöltner Festspielhaus sein November-Programm beginnt. Die Texte zur Verdeutlichung der politischen Stimmung des ersten Nachkriegsjahrzehnts werden am Sonntag, 3. November, um 11 Uhr von Susi Nicoletti, Erwin Steinhauer, Wolfgang Hübsch und Herbert Föttinger gelesen.

Am 8. und 9. November (jeweils um 20 Uhr) gastiert das Tanztheater Momix mit der Show „Momix in Orbit“ von Moses Pendleton in St.Pölten und verzaubert alle, die bereit sind, sich in ein Zauberreich surrealistischer, aus Licht, Schatten, Humor und dem menschlichen Körper geschaffener Bilder entführen zu lassen.

Tanz steht auch am 15. und 16. November (ebenfalls um 20 Uhr) auf dem Programm, wenn das Kirov-Ballett in St.Pölten erstmals in einer Eigenveranstaltung des Festspielhauses „Ballets Russes“ tanzt. In der Choreografie von Michail Fokine sind „Les Sylphides“, „Der sterbende Schwan“, „Le Spectre de la Rose“. „Polowetzer Tänze“ und „Scheherazade“ zu sehen.

Mit Spannung erwartet wird auch die Opening-Premiere der St.Pöltner abcdancecompany am 29. und 30. November (20 Uhr): Das choreografische Gedicht „Tristan, Isolde“, inszeniert von Nicolas Musin, stützt sich auf eine freie Adaption der alten Liebesdichtung auf der Grundlage des Musikdramas von Richard Wagner in Kombination mit Auszügen aus dem mittelalterlichen Manuskript und einer Toncollage.

Schließlich ist auch das NÖ Tonkünstler-Orchester im November gleich zwei Mal zu hören. Beim 3. Symphoniekonzert (11. November, 19.30 Uhr) unter der musikalischen Leitung von Carlos Kalmar steht ausschließlich die Ziffer 3 auf dem Programm: Das Brandenburgische Konzert Nr. 3 von Johann Sebastian Bach, das Klavierkonzert Nr. 3 von Ludwig van Beethoven und die Symphonie Nr. 3 von Aaron Copland. Das 4. Symphoniekonzert (25. November, 19.30 Uhr) bringt unter der musikalischen Leitung von James Paul das Parsifal-Vorspiel von Richard Wagner, die Symphonie Nr. 5 von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das Klavierkonzert Nr. 1 von Peter I. Tschaikowskij.

Karten für alle Veranstaltungen im Festspielhaus St.Pölten unter der Telefonnummer 02742/90 80 80-222.


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