16.10.2002 | 00:00

Europäisches Zentrum für Umweltmedizin in St.Pölten

1.500 Schlafplätze radiästhetisch untersucht

Das 1999 gegründete Europäische Zentrum für Umweltmedizin (EZU) in St.Pölten, ein Projekt der NÖ Landesakademie, hat im Rahmen eines Symposiums „Radiästhesie & Geomantie“ im NÖ Landhaus die bisherigen Forschungsergebnisse präsentiert. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka begrüßte dazu rund 230 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und dem öffentlichen Leben.

Die beim Symposium von Projektleiter Dr. Michael Ehrenberger präsentierten bisherigen Forschungsergebnisse ließen aufhorchen: „Wir haben in den vergangenen Jahren annähernd 1.500 Schlafplätze radiästhetisch untersucht. Wir erfassen statistisch, ob es nach dem Verlassen eines belasteten Schlafplatzes zu einer Verbesserung der gesundheitlichen Beschwerden kommt“, erklärt Ehrenberger. Dabei konnten folgende Daten erhoben werden: 85 Prozent der Probanden waren bereit bzw. in der Lage, ihren Schlafplatz zu verlegen. In der ersten Woche gaben 16 Prozent, in der zweiten bis achten Woche 54 Prozent der Betroffenen an, eine Verbesserung der Beschwerden festzustellen. Nur bei 30 Prozent trat keine Veränderung ein. Bei einer Langzeituntersuchung jener Personen, die über eine Verbesserung ihrer Beschwerden berichten konnten, gaben annähernd 90 Prozent der Personen an, dass die Verbesserung des Gesundheitszustandes anhaltend war (der untersuchte Zeitraum erstreckte sich über 15 Monate). 40 Prozent der Befragten berichteten, auch ihren Medikamentenkonsum reduziert zu haben.

Eine der häufigsten Erkrankungen ist die Krebserkrankung. Um hier genauere wissenschaftliche Grundlagen zu erarbeiten, wurde heuer vom EZU das Projekt „Erforschung der Bedeutung von Umweltstress bei der Entstehung chronisch konsumierender Erkrankungen“ erstellt. Derzeit läuft die Evaluierung geeigneter Messmethoden. Die Durchführung des Projektes wird durch Landesrat Sobotka finanziell unterstützt.

Das Institut versteht sich als Service- und Beratungsstelle für Anliegen der Bevölkerung, welche die Thematik Radiästhesie, Geomantie sowie Elektrosmog betreffen. Es hat in der Zwischenzeit, u.a. auch durch zahlreiche Berichte in den Medien, einen hohen Bekanntheitsgrad in ganz Österreich erreicht. „Für St.Pölten bedeutet das EZU als wissenschaftliche Forschungsstätte eine bedeutende Aufwertung und Bereicherung“, so Sobotka erfreut.

Unterstützt wird das EZU von der Landeshauptstadt St.Pölten, der NÖ Landesregierung, den NÖ Krankenversicherungsträgern, dem Gesundheitsforum NÖ und der NÖ Ärztekammer.

Nähere Informationen: Europäisches Zentrum für Umweltmedizin, 3100 St.Pölten, Mühlweg 46, Telefon 02742/218 60, e-mail office@ezu.at, www.ezu.at.


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