15.10.2002 | 00:00

Zukunftschance Bioenergie

Neue Broschüre des Club Niederösterreich

Österreich ist vom Erreichen der in Kyoto vereinbarten Ziele zur Verringerung der Treibhausgasemissionen noch weit entfernt. Es müssen schon sehr bald wirksame Maßnahmen gesetzt werden, um die Verfeuerung fossiler Energieträger einzuschränken. Sonst wird Österreich seine Verpflichtung, den Ausstoß von CO2 bis zum Zeitraum 2008 – 2012 um 13 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, nicht einhalten können. Eine wirksame Strategie zur Reduktion der Treibhausgasemissionen muss an zwei Punkten ansetzen: Energieeinsparungen sowie Schaffung von Anreizen zum vermehrten Einsatz regenerativer Energieträger. Damit setzt sich die neueste Broschüre des Club Niederösterreich „Zukunftschance Bioenergie“ auseinander.

Der seit Juli amtierende Leiter der Geschäftsstelle für Energiewirtschaft beim Amt der NÖ Landesregierung, Dipl.Ing. Franz Angerer, skizziert den derzeitigen Stellenwert erneuerbarer Energieträger in Niederösterreich und in Österreich. Im Besonderen hebt er den anhaltenden Boom bei Windanlagen hervor, der aber derzeit durch weltweite Lieferengpässe und unzureichende Netzkapazitäten gebremst wird. Angerer betont auch die Notwendigkeit des Energiesparens, vor allem im Bereich der Raumwärme.

Der Vorsitzende des Österreichischen Biomasse-Verbandes, Dr. Heinz Kopetz, beschreibt sein Modell für eine aufkommensneutrale ökosoziale Steuerreform. Es geht ihm dabei nicht um Steuererhöhung oder -senkung, sondern darum, das Steuersystem als Mittel der Umweltschutzpolitik zu nutzen. Gleichzeitig sind durch dieses Modell positive Effekte für den Arbeitsmarkt und für die ländlichen Räume zu erwarten.

Das Heft 3/2002 der Schriftenreihe des Club Niederösterreich „Zukunftschance Bioenergie“ ist zum Preis von 4,21 Euro beim Club Niederösterreich, 1010 Wien, Bartensteingasse 2/2, Telefon 01/533 84 01, e-mail club.noe@nextra.at, erhältlich.


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