11.10.2002 | 00:00

NÖ nützt EU-Mittel optimal

Sobotka: Kein Euro bleibt in Brüssel

Niederösterreich nützt die EU-Mittel optimal: Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka zog gestern in St.Pölten eine erfolgreiche Bilanz über die ersten eineinhalb Jahre der neuen EU-Regionalförderung. „Wichtigstes Instrument ist das INTERREG-Programm, mit dem grenzüberschreitende Projekte gefördert werden. Bis jetzt haben wir 61 Prozent der Mittel ausgeschöpft“, betonte Sobotka. Im Rahmen von INTERREG stehen für die Jahre 2000 bis 2006 27 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt seien 111 Projekte mit Ungarn, Tschechien und der Slowakei eingereicht und zum Teil bereits umgesetzt worden. Sobotka: „Beispielsweise stehen für die Arbeit mit Tschechien 13 Millionen Euro bereit, 9 Millionen sind schon ausgeschöpft.“ Es bleibe also kein Euro in Brüssel liegen. In erster Linie werden Projekte in den Bereichen Umwelt und Tourismus realisiert. „Wichtig ist dabei das Engagement der Leute vor Ort, die immer wieder wichtige Impulse liefern“, erklärte Sobotka. Zudem werde niederösterreichisches Know-how in die östlichen Nachbarländer transportiert. Niederösterreich sei in Sachen Projektmanagement eindeutig Spitzenreiter im Vergleich zu den anderen Bundesländern.


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