02.10.2002 | 00:00

Tagesklinik für Chemo-Patienten am Krankenhaus Krems

Eigener Bereich zur ambulanten Krebsbehandlung

Mit der Einrichtung einer onkologischen Tagesklinik am Krankenhaus Krems wird es möglich, Chemotherapien ambulant anzubieten. Mehr als 1.000 Mal jährlich profitieren die Patienten von dieser Neuerung. An der Abteilung für Chirurgie werden nach Krebsoperationen Chemotherapien in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Günther Steger vom AKH Wien und Prim. Prof. Dr. Tomas-Hendrik Knocke-Abulesz vom Krankenhaus Lainz selbst durchgeführt. „In den meisten Fällen ist es möglich, diese Behandlungen in Form von eintägigen Aufenthalten durchzuführen. Mit der onkologischen Tagesklinik erfüllen wir einen berechtigten Wunsch unserer Patienten“, freut sich Prim. Doz. Dr. Gerhard Schwab über die Verwirklichung des neuen Bereichs.

Für die von Montag bis Freitag zwischen 7 und 15 Uhr geöffnete Tagesklinik wurden zwei ehemalige Krankenzimmer zu einem freundlichen Behandlungsraum umgestaltet. Ein gleichbleibendes Kernteam kümmert sich um die Patienten. „Dadurch kann im Lauf der Zeit eine Vertrauensbasis aufgebaut werden“, so Schwab. Oberarzt Dr. Klaus Tögel und Diplom-Krankenschwester Helga Lipp stehen den Patienten nicht nur für die Behandlung, sondern auch bei Fragen und Problemen zur Verfügung. Parallel dazu wurde ein psychoonkologisches Team aufgebaut, das unter der Leitung von Diplom-Krankenschwester Beatrix Vondracek die psychische Betreuung der Patienten sicherstellt.

Nähere Informationen beim Magistrat der Stadt Krems/Öffentlichkeitsarbeit unter der Telefonnummer 02732/801-222 oder 223, Doris Denk.


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