01.10.2002 | 00:00

Eybl Textil International sichert Standort Gmünd ab

Unternehmen investiert 18 Millionen Euro

Der Eybl-Konzern, ein internationaler Textilerzeuger, sichert den Standort Gmünd dauerhaft ab. Mit der Errichtung des Kompetenzzentrums für Weben für den Automotivbereich in Krems und in Gmünd wurde nun die Basis dafür geschaffen. „Web-Hauptsitz“ ist Krems, in Gmünd werden die Stoffe veredelt und kontrolliert. Ziel des Konzerns ist es, die derzeit rund 60 Mitarbeiter, die auf 70 aufgestockt werden sollen, auf internationalem Standard auszubilden. Das Kompetenzzentrum wird ab März 2003 seinen Vollbetrieb aufnehmen. Insgesamt werden in die Standorte Krems und Gmünd rund 18 Millionen Euro investiert.

„Das Management von Eybl bemühte sich, gerade im wirtschaftlich schwierigen Bezirk Gmünd den Betrieb abzusichern“, betonte Landesrat Ernest Gabmann gestern bei einem Betriebsbesuch bei Eybl Gmünd. Mit Hilfe von Förderungen des Landes sei es gelungen, die Grenzregion zu stärken. Gabmann: „Forschung, Entwicklung und Innovation müssen im Land bleiben.“ Laut Konzernleitung war die hohe Qualifikation der Mitarbeiter ein Mitgrund, den Standort Gmünd zu erhalten. Zu den Kunden von Eybl International – der Konzern beschäftigt weltweit 4.000 Mitarbeiter – zählen neben der Firma Backhausen auch BMW, Audi und VW. Die Autositze werden zum Teil von Eybl konfektioniert.


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