26.09.2002 | 00:00

Hochwasserschutz entlang des Gschirmbaches in Amstetten

Ausbau soll bis 2005 abgeschlossen sein

Der Bau von Hochwasser-Schutzanlagen am Gschirmbach, der mitten durch die Stadt Amstetten fließt, geht weiter. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu gefährlichen Hochwässern. Das Hochwasser im August 2002 wurde aber in Amstetten bereits von zwei Rückhaltebecken aufgefangen, die 1998 und 1999 gebaut wurden und die das Wasser ohne Schaden abfließen ließen. Schon jetzt ist ein 30-jähriger Hochwasserschutz für rund 18 Hektar Bauland-Wohngebiet gegeben. Besonders das Stadtgebiet von Amstetten mit einer geschlossenen Verbauung von etwa 15 Hektar und dazu noch aufgelockertes Siedlungsgebiet sind von Hochwässern des Gschirmbaches betroffen. Deshalb hat man sich entschlossen, die Schutzmaßnahmen für Ereignisse mit 100-jährigem Auftreten auszulegen, was immerhin die Bewältigung von 12,1 Kubikmeter Wasser pro Sekunde bedeutet.

Schon jetzt ist neben den zwei Rückhaltebecken ein teilweiser Ausbau des Gschirmbaches quer durch die Stadt fertiggestellt worden. Die zwei Rückhaltebecken kosteten 1,2 Millionen Euro, 140 Meter Ausbaustrecke und zwei Brücken weitere 250.000 Euro. Derzeit wird an weiteren 110 Metern gearbeitet. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich hier auf 100.000 Euro. Diese Ausbaustrecke wird heuer fertiggestellt. Der nächste Abschnitt mit einer Länge von 100 Metern kostet 440.000 Euro, diese Arbeiten werden wahrscheinlich im Jahr 2003 abgeschlossen. Der letzte rund 100 Meter lange Abschnitt ist mit weiteren 660.000 Euro veranschlagt und wird vermutlich im Jahr 2005 fertiggestellt. Erst dann kann man sagen, dass die Forderung nach einem 100-jährigen Hochwasserschutz tatsächlich erfüllt ist. Die Kosten teilen sich der Bund mit 40 Prozent, das Land Niederösterreich mit 40 Prozent und die Stadtgemeinde Amstetten mit 20 Prozent.


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