16.09.2002 | 00:00

Spatenstich für Biomasseheizwerk Stift Melk

Plank: Vorrang für heimische Energie-Rohstoffe

Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank und Abt Georg Wilfinger nahmen kürzlich den Spatenstich für das Biomasse-Heizwerk des Stiftes Melk vor. Im Zuge einer Heizungserneuerung wird das Stift von einer Gasheizanlage auf die Fernwärmeversorgung aus Biomasse umgestellt. In einem zweiten Bauabschnitt ist eine weitere Fernwärmeleitung zum Bischöflichen Seminar, zum Krankenhaus der Stadt Melk, zum Schwesternheim sowie zur Volks- und Hauptschule der Stadt Melk geplant. Als Brennstoff für die Wärmeerzeugung dient der heimische Energieträger Holz aus der Forstverwaltung des Stiftes.

Die Anlage, die von der Köflacher Bioenergie Gesellschaft errichtet wird und noch heuer in Betrieb gehen soll, hat eine Leistung von 1.900 kW. Rund 6.000 bis 7.000 Schüttraummeter Holz werden hier jährlich verfeuert werden. Die Leitungen zum Stift sind bereits verlegt.

Landesrat Plank betonte, dass das Land Niederösterreich den offensiven Weg im Bereich erneuerbare Energien weiter beschreiten werde. Auch heuer stünden aus dem Biomassefonds 5,8 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung. Biomasseprojekte zeichneten sich durch hohe Umweltorientierung, hohen Komfort und hohe regionale Verantwortung aus. In Niederösterreich seien bereits mehr als 160 Biomasse-Fernheizwerke mit einer Gesamtleistung von 170 MW in Betrieb.

Abt Wilfinger betonte, man müsse „in der heutigen Zeit Zeichen setzen, wie wir mit unserer Umwelt umgehen“.


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