05.08.2002 | 00:00

Errichtung des multifunktionalen Filmzentrums Krems

Landesregierung bewilligte rund 2,5 Millionen Euro Förderung

Bis Herbst 2005 soll an der Donau-Universität in Krems ein nationales multifunktionales Filmzentrum etabliert werden, das auf insgesamt 1.900 Quadratmetern eine digitale Film-Restaurierstation, ein Kino für Sondervorführungen, eine Filmothek, eine Filmgalerie mit Ausstellungsräumlichkeiten sowie Lehrgänge für Filmwissenschaft, -kunst und -wirtschaft des Österreichischen Studienzentrums für Film beheimaten wird.

Für dieses mit Gesamtkosten von 5.087.098 Euro verbundene EURO FIT-Projekt hat die NÖ Landesregierung Fördermittel in der Höhe von 2.543.549 Euro bewilligt, die sich aus 1.121.775 Euro Regional- und 1.121.774 Euro EU-Fördermitteln aus dem EFRE-Fonds/Ziel 2-Programm zusammensetzen. Projektträger ist die Österreichische Filmgalerie GmbH mit den Gesellschaftern Donau-Universität Krems (50,5 Prozent), NÖ Kulturwirtschafts GmbH (32,36 Prozent), Filmarchiv Austria (8,57 Prozent) und Österreichisches Filmmuseum (8,57 Prozent). Der laufende Betrieb, der mit der Schaffung von 14 Arbeitsplätzen verbunden ist, wird seitens des Bundes und des Landes unterstützt.

Im Konkreten soll der 200 Quadratmeter große Vorführsaal des Programmkinos 100 Sitzplätze bieten, wobei im ersten regulären Betriebsjahr ca. 6.000 Besucher erwartet werden. An Ausstellungsfläche werden 600 Quadratmeter zur Verfügung stehen, wovon 100 Quadratmeter auch als Depoträume genutzt werden können. Hier werden im ersten vollen Betriebsjahr etwa 8.000 Besucher erwartet. Der Sichtungs- und Studienraum der Filmothek wird 70 Quadratmeter umfassen, ein angeschlossener Depotraum nochmals zusätzlich 55 Quadratmeter.

Für die digitale Filmrestaurierung stehen 165 Quadratmeter zur Verfügung. Hier sollen pro Jahr acht bis zehn Filme digital restauriert werden, wobei die Nutzung der Anlage zu ca. 70 Prozent in enger Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv Austria der Bewahrung des österreichischen Films dienen soll. Das Österreichische Studienzentrum für Film wird postgraduale Lehrgänge mit jeweils ca. 20 Teilnehmern durchführen, dafür stehen zwei Seminarräume mit jeweils 60 Quadratmetern sowie zwei Gruppenarbeitsräume zu jeweils 35 Quadratmetern zur Verfügung. Die Büroräume schließlich beanspruchen 230 Quadratmeter.


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