25.07.2002 | 00:00

Aufschließung eines Betriebsgebietes in Hürm

Kommunale Standortkooperation in der Region

In der Marktgemeinde Hürm (Bezirk Melk) soll nun ein zentrales und hochwertiges Betriebsgebiet in der Region geschaffen werden. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Bischofstetten, Hürm, Kilb, Kirnberg, Mank und Texingtal, die aus diesem Grund bis Ende dieses Jahres einen eigenen Gemeindeverband gründen. Statt kleiner, meist weniger attraktiver Betriebsgebiete in den einzelnen Gemeinden wird damit ein zentrales hochwertiges Betriebsgebiet geschaffen und gemeinsam verwaltet.

Das Betriebsgebiet mit einer Fläche von 7 Hektar in der ersten Ausbaustufe liegt direkt neben der A 1 Westautobahn und soll in erster Linie Klein- und Mittelbetriebe ansprechen. Ein Grundstück ist bereits verkauft, mit zwei weiteren Betrieben laufen derzeit Verhandlungen. Insgesamt sollen hier 180 Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch für einen weiteren Ausbau wurde vorgesorgt: Für künftige Erweiterungen des Betriebsgebietes steht eine Fläche von 17 Hektar zur Verfügung.

Die Gesamtkosten für die Aufschließung der Grundstücke, den Bau einer Aufschließungsstraße und die Beleuchtung belaufen sich auf 584.079 Euro. Aus der Regionalförderung des Landes werden dafür insgesamt 389.386 Euro als zinsenloses Darlehen zur Verfügung gestellt.


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