19.07.2002 | 00:00

A 1: Gegenverkehr bei Melk wird 4 Wochen früher aufgehoben

Pröll: Urlauberreiseverkehr noch sicherer machen

Der Gegenverkehr auf der A 1 zwischen Pöchlarn und Melk kann bereits an diesem Wochenende und damit vier Wochen früher als geplant aufgehoben werden. Die A 1 wird hier auf einer Länge von 11 Kilometern generalerneuert und dreispurig mit Pannenstreifen ausgebaut. Nachdem bereits vor einigen Wochen verkürzt wurde, kann nun dank der Forcierung der Bauarbeiten der Gegenverkehr zur Gänze aufgehoben werden, womit die A 1 zwischen Oberösterreich und Steinhäusl wieder ohne Gegenverkehr befahrbar ist. Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ein Beweis für ein funktionierendes Baustellenmanagement in Niederösterreich: „Unseren Zielsetzungen, den Urlauberreiseverkehr noch sicherer zu machen und Behinderungen weiter zu minimieren, sind wir wieder ein gutes Stück näher gekommen.“ Ermöglicht wurde dieser optimale Bauverlauf durch die gute Abstimmung zwischen der Bauaufsicht des NÖ Straßendienstes mit der ASFINAG und den bauausführenden Firmen der ARGE HABAU – Alpine Mayreder. Mit der vollen Ausnützung des Tageslichtes und Arbeiten an den Wochenenden wurden auch die zeitlichen Ressourcen voll ausgeschöpft.

Dass die Gegenverkehrsbereiche in Niederösterreich bisher von schweren Unfällen und Todesopfern verschont blieben, sei eben kein Zufall, meinte der Landeshauptmann. Ein ganzes Sicherheitspaket mit der durchgehenden starren Mitteltrennung, mobilen Tempoanzeigen, guter und übersichtlicher Baustellenbeschilderung und verbesserten Überleitungsbereichen bringe einen deutlichen Impuls für die Sicherheit.

Nach Aufhebung des Gegenverkehrs bleiben Richtung Salzburg die Fahrstreifen für kurze Zeit noch verschwenkt, um die Arbeiten am Mittelstreifen abschließen zu können. Richtung Wien läuft der Verkehr dann bereits zweispurig auf der neuen Fahrbahn. Der erste Fahrstreifen bleibt noch für die Fertigstellung des Sicherheitsstreifens gesperrt. Auf Hochdruck laufen indessen auch die Fundierungsarbeiten für den Lärmschutz. Im Bereich Schrattenbruck und Winden-Süd werden zum Schutz der nahen Siedlungen auf einer Länge von rund 1.200 Metern bis zu 3,50 Meter hohe Lärmschutzwände errichtet.


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