05.07.2002 | 00:00

33. Traiskirchner Weinfest eröffnet

Auch im Schatten der Semperit-Schließung

Es ist ein Fest für die edlen Tropfen, die in der Thermenregion gedeihen, aber auch ein Fest, das heuer etwas im Schatten der bevorstehenden Semperit-Schließung steht: Im Stadtpark der traditionsreichen Wein- und Industriegemeinde wurde gestern von der Bundeswinzerkönigin Margit I. das 33. Traiskirchner Weinfest eröffnet. Bis 15. Juli präsentieren acht Winzer ihre Weine, dazu kommt noch ein Zierfandler-Koststand.

Bürgermeister Landesrat Fritz Knotzer erinnerte daran, dass Traisirchen heuer das 75-Jahr-Jubiläum der Stadterhebung bescheiden gefeiert hat. Es komme nun darauf an, den rund 1.000 Menschen, die durch die Schließung des Semperitwerkes ihre Arbeitsplätze verlieren, zu helfen. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka unterstrich die Bedeutung des Weinbaues und der traditionellen Weinfeste für die Wirtschaft und den Tourismus. Er dankte den Winzern für ihre Arbeit, die sehr oft von der Witterung bedroht wird, wie in den letzten Tagen die verheerenden Hagelschäden im Raum Krems gezeigt haben. Zweiter Landtagspräsident Emil Schabl bezeichnete Traiskirchen als einen der Pioniere bei der positiven Entwicklung des Weinbaues in Niederösterreich. Er ging ebenfalls auf die schwierige Situation in Traiskirchen ein, es sei Aufgabe der Politik, den betroffenen Menschen Zukunft zu geben.


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