03.07.2002 | 00:00

Hagelunwetter in Teilen Niederösterreichs

Schäden gehen in die Millionen

Hagelunwetter verursachten gestern Abend in Teilen Niederösterreichs schwere Schäden in der Landwirtschaft. Besonders betroffen wurden Obst- und Weinkulturen, Getreide, Raps und Mais in den Regionen Krems, Langenlois und Kirchberg am Wagram. Auf rund 12.000 Hektar entstanden durch Gewitter und Hagelschläge in der niederösterreichischen Landwirtschaft Schäden in der Höhe von mehr als 10 Millionen Euro, zog Dr. Kurt Weinberger, Vorstandssprecher der Österreichischen Hagelversicherung, eine erste Bilanz.

Auch Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank macht sich heute Vormittag vor Ort ein Bild vom Ausmaß der Schäden. Für ihn zeigt dieses Ereignis einmal mehr die Notwendigkeit und die Wichtigkeit der Hagelversicherung, um den betroffenen Bauern rasch helfen zu können. Die Hagelversicherung werde deshalb auch vom Land Niederösterreich unterstützt. Plank: „Das Land bringt jährlich – so wie der Bund – rund 3,5 Millionen Euro in die Hagelversicherung ein.“

Die Schadenserhebung durch die Sachverständigen wird laut Hagelversicherung noch heute beginnen, damit die geschädigten Bauern rasch zu ihrem Geld kommen. Die Schadensmeldungen können auch per Internet eingebracht werden. Auf der Homepage der Österreichischen Hagelversicherung www.hagel.at gelangt man unter dem Button „Im Schadensfall“ direkt zum online-Schadensformular. Ingesamt entstanden heuer in der Landwirtschaft durch Hagel, Frost und Überschwemmung schon Schäden im Ausmaß von über 30 Millionen Euro.


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