26.06.2002 | 00:00

Neuer Luxusliner „MS A’Rosa Bella“ wird in Krems begrüßt

Donau-Kabinenschiffe machen vermehrt in NÖ halt

Die im Mai 1999 für den Betrieb und die Vermarktung von 30 vorwiegend in Niederösterreich gelegenen Schiffsanlegestellen gegründete Donau Schiffsstationen GmbH (DonauStationen), welche im Eigentum der Brandner Schifffahrt, des Landes Niederösterreich und der Stadtgemeinde Korneuburg steht, verzeichnete im Jahr 2001 in Krems eine Steigerung der Kabinenschiffs-Anlegungen um 26 Prozent gegenüber dem Jahr 2000. Auf Grund des erfreulichen Trends soll daher in Krems eine weitere Schiffsanlegestelle von DonauStationen errichtet werden. Die Strategie, dass möglichst viele Gemeinden in die Angebote für die Kabinenschifffahrt einbezogen werden, also eine Verlagerung von stark angelaufenen Gemeinden auf bisher weniger frequentierte Gemeinden, dürfte Früchte tragen. In dieser Saison werden bei den NÖ DonauStationen insgesamt 57 verschiedene luxuriöse Kreuzfahrtsschiffe erwartet, davon 7 neue Schiffe. Vornehmlich befahren die Kreuzfahrer die Strecke zwischen Passau und Budapest und seit 2002 auch wieder die Strecke bis zum Schwarzen Meer.

Mit einem ganz neuen Konzept spricht die deutsche Reederei Seetours mit ihren neuen Schiffen MS A’Rosa Bella und MS A’Rosa Donna eine völlig neue Schicht von Donaukreuzfahrern an. Mit originellen Landprogrammen sollen vermehrt jüngere Gäste angelockt werden. Beide Schiffe von Seetours werden 2002 Krems regelmäßig anlaufen und die Weinstadt ausgiebig erkunden.

Der erste Stopp in Niederösterreich von MS A’Rosa Bella in Krems morgen, Donnerstag, 27. Juni, um 8 Uhr wird bei einem Glas Wachauer Wein und Musik gehörig gefeiert. Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann, Bürgermeister Franz Hölzl und die Geschäftsführung von DonauStationen heißen die ausländischen Gäste herzlichst willkommen und präsentieren Niederösterreich von seiner schönsten Seite. Dem Motto des Schiffes entsprechend wird jeder Gast eine rote Rose ausgehändigt bekommen.

Das zweijährige Sanierungsprogramm der Anlegestellen, die das Land Niederösterreich von der früheren DDSG erworben hat, konnte im März 2002 erfolgreich abgeschlossen werden. Um ein leichteres An- und Ablegen von größeren Schiffen zu gewährleisten, wurden die Donaustationen Korneuburg und Hainburg an neue Positionen gebracht. Die Donaustation in Hainburg kann ab 2002 zusätzlich von kleineren Fährbooten angefahren werden. Nunmehr können sich alle Schiffsgäste an einem einheitlichen, attraktiven Erscheinungsbild und einem hohen technischen Qualitätsstandard der Anlegestellen erfreuen. Der hohe Sicherheitsstandard hat sich beim diesjährigen Hochwasser im März äußerst bewährt: Trotz massivem Wasserdruck und großen Mengen an Treibholz an den Anlegestellen blieben die Donaustationen sicher verheftet liegen und dienten den Schiffen als Notstopp.


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