26.06.2002 | 00:00

Zusammenarbeit zwischen Slowakei und Niederösterreich

LR Sobotka bei Konferenz in Brüssel

In der Slowakischen Botschaft in Brüssel fand diese Woche eine Konferenz zum Thema „Regionalpolitik und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und der Slowakei“ statt. Die Veranstaltung stieß nicht nur bei den EU-Institutionen auf großes Interesse, sondern wurde auch von zahlreichen diplomatischen Vertretern der Beitrittskandidaten in Brüssel besucht. Von niederösterreichischer Seite war unter anderem Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka anwesend, während auf slowakischer Seite neben Botschafter Juraj Migas auch der Chefverhandler der Slowakischen Republik für den EU-Beitritt, Staatssekretär im Außenministerium Jan Figl, an der Konferenz teilnahm. Unter Beisein des österreichischen Botschafters Gregor Woschnagg wurden grenzüberschreitende Wirtschaftsprojekte der Eco Plus, die geplanten Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen im Hinblick auf die EU-Erweiterung sowie die EUREGIO Weinviertel-Südmähren-Westslowakei vorgestellt. Landesrat Sobotka zeigte sich erfreut über die Bemühungen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Botschafter Migas wiederum appellierte an die anwesenden Wirtschaftsvertreter, in Zukunft nicht nur den Großraum Bratislava, sondern auch die östlichen Teile der Slowakei bei Investitionsüberlegungen ins Auge zu fassen.

Die Erfolge der interregionalen Zusammenarbeit zwischen der Slowakei und Niederösterreich zeigen sich jedoch nicht nur im Wirtschaftssektor, es hat auch eine persönliche Annäherung der Menschen stattgefunden, die jahrzehntelang durch den Eisernen Vorhang getrennt waren. Am Beispiel der Grenzregion Hohenau wurde eindrucksvoll dargestellt, wie bereichernd ein kultureller Austausch für beide Länder sein kann: Gemeinsame Projekte wie die Weinstraße zeigen, dass die beiden Regionen bereits auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken können.

Die Malerin Irena Racek und der Geiger Alexander Jablokov umrahmten den Empfang im Anschluss an die Konferenz und bewiesen auf eindrucksvolle Weise die völkerverbindende Wirkung der Kunst. Der Mitorganisator und Leiter des Verbindungsbüros Niederösterreich, Mag. Roland Langthaler, zeigte sich zufrieden, dass die Konferenz so großen Anklang auf beiden Seiten fand und das Gemeinsame in den Vordergrund gestellt wurde.


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