21.06.2002 | 00:00

VRE-Präsidium tagt in Stuttgart

Prokop: Zukunft Europas liegt in den Regionen

Auf Einladung des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Dr. Erwin Teufel, findet heute eine Sitzung des Präsidiums der Versammlung der Regionen Europas (VRE) in Stuttgart statt. Unter Vorsitz von VRE-Präsidentin Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop wird sich das Präsidium vor allem mit der Arbeit des Konvents zur Zukunft Europas beschäftigen. Ein von der VRE-Kommission für institutionelle Fragen, deren Vorsitzender der Baden-Württembergische Europaminister Dr. Christoph Palmer ist, vorbereitetes Positionspapier wird verabschiedet. Dieses Papier dient zur Vorbereitung einer Anhörung der regionalen Vereinigungen am 24. und 25. Juni vor dem Konvent.

„Die Zukunft Europas liegt in den Regionen und Kommunen. Die Regionen verbinden die Menschen mit den großen Zielen der europäischen Integration. Die Förderung der Regionen – so wie sie in den Mitgliedsstaaten verankert sind – und ihre Einbeziehung in die europäischen Entscheidungen sollten Grundvoraussetzung für die Diskussionen im Konvent sein. Die Regionen bilden die ideale Mitte zwischen Einheit und Vielfalt, die Europa ausmachen“, sagte Prokop.

Heuer veranstaltet die VRE noch eine Reihe von „regionalen Ministerkonferenzen“. Die regionalen Verantwortlichen für Kultur werden sich zu ihrer bereits zweiten Konferenz am 18. Oktober in Brixen, jene für Gesundheit und Soziales am 8. November in Mailand und die für Raumordnung zuständigen Minister am 14. und 15. November in Baranya treffen. Ziel dieser Konferenzen ist es, gemeinsame Positionen zu formulieren, um diese gegenüber den europäischen Entscheidungsebenen gemeinsam zu vertreten.

Thema dieser Sitzung wird auch die Vorbereitung der „VRE-Summerschool“ sein, die vom 8. bis 12. September in Kroatien stattfinden wird. Erstmals wird heuer auf Anregung von Präsidentin Prokop zur gleichen Zeit auch eine „Jugendsummerschool“ stattfinden. „Die Jugendlichen von Heute sind die europäischen Meinungsbildner von Morgen“, sagte Prokop. „Daher sind die Kooperation und die Erarbeitung von gemeinsamen europäischen Jugendprojekten unter der Schirmherrschaft der VRE ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung eines Europa der Bürgerinnen und Bürger.“


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