20.06.2002 | 00:00

Wenn nicht Gewitterwolken dies verhindern:

Hitzewelle lässt Ozon ansteigen

Das hochsommerliche Wetter lässt auch die Ozonwerte allmählich nach oben klettern. Bei Temperaturen von über 33 Grad wurden gestern am späteren Nachmittag im Waldviertel Ozonwerte bis 0,20 Milligramm pro Kubikmeter Luft als Einstundenmittelwert beobachtet. Damit wurde der Grenzwert der Ozonvorwarnstufe – er beträgt 0,20 Milligramm Ozon pro Kubikmeter Luft als Dreistundenmittelwert – nicht erreicht. Der voraussichtlich ab nächstem Jahr auch in Österreich geltende EU-Informationsschwellwert wurde aber überschritten, nämlich an zwei Messstellen, beide im Waldviertel gelegen. Die Ursache dafür dürfte eine Ozonwolke sein, die sich im Großraum Wien gebildet hat und die langsam mit dem herrschenden Südostwind in Richtung Nordwesten transportiert wurde.

Es ist zu erwarten, dass auch heute die Ozonbelastung weiter ansteigt, wenn nicht die Entwicklung durch Gewittertätigkeit gebremst wird. Das Erreichen der Vorwarnstufe kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Bevölkerung wird jedenfalls rechtzeitig über die Ausrufung der Ozonvorwarnstufe über die Nachrichtensender des ORF informiert. Nähere Informationen erhält man auch vom NÖ Luftgütetelefon unter der Telefonnummer 02742/9005-14444. Diese Stelle ist auch über alle Bezirkshauptmannschaften Niederösterreichs unter der Vorwahl der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft und 9025-14444 zu erreichen.

Aktuelle Ozonwerte sind von der Landeshomepage www.noe.gv/Umwelt/Luft.htm ablesbar. Telefonisch können aktuelle Ozonwerte unter der Telefonnummer 02742/ 9005-11000 abgefragt werden. Auch diese Nebenstelle kann von jeder Bezirkshauptmannschaft in Niederösterreich erreicht werden. Regionale Schadstoff- und Wetterwerte erhält man übrigens bei Anwahl der Nebenstelle 11100.


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