13.06.2002 | 00:00

Stärkung der Grenzregionen

NÖ Verbindungsbüro in Brüssel initiierte weiteres Treffen

Auf Initiative des NÖ Verbindungsbüros in Brüssel fand gestern ein weiteres Arbeitstreffen der europäischen Grenzregionen mit der Europäischen Kommission statt. Unter der Anwesenheit von Vertretern deutscher, österreichischer, ungarischer und tschechischer Grenzregionen in Brüssel hat die Kommission die letzten Informationen aus dem Grenzlandförderprogramm zum bevorstehenden Call für KMUs, Arbeitnehmervertretungen und regionale sowie lokale Gebietskörperschaften gegeben.

Für die Maßnahme „Stärkung des Erfahrungsaustausches zwischen mittleren und kleinen Unternehmen in den Grenzregionen und grenzüberschreitende Kooperation lokaler und regionaler Gebietskörperschaften“ werden demnächst im Amtsblatt der Gemeinschaften drei Aufrufe zur Einreichung von Projekten veröffentlicht.

Dafür sind zur Stärkung der grenzüberschreitenden Kooperation und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Arbeitnehmern rund 20 Millionen Euro vorgesehen. Alle Informationen zum Call werden auf Wunsch rechtzeitig vom Verbindungsbüro in Brüssel, e-mail post.noevbb@noel.gv.at, zugesandt.

Diese Veranstaltung war der Auftakt einer Reihe von Aktivitäten des NÖ Verbindungsbüros zur Erweiterung. So präsentiert sich Niederösterreich am 24. Juni mit der Slowakei in einem gemeinsam organisierten Workshop der Öffentlichkeit in Brüssel. In den Räumen der slowakischen Botschaft werden bestehende bilaterale Kooperationen in den Bereichen Verkehr, Wirtschaft und Regionalpolitik vorgestellt. Ebenso ist ein intensiver Arbeitsbesuch des NÖ Erweiterungsbeauftragten, Dr. Gerhard Silberbauer, vorgesehen. Arbeitsgespräche zu aktuellen Themen der Erweiterung mit den Kabinetten der Kommissare Verheugen, Vitorino und Banier sind ebenso vorgesehen wie Gespräche mit dem Kabinettchef des Präsidenten des Konvents, Giscard d’Estaing.

Das Aktionsprogramm der Kommission zur Stärkung der Grenzregionen ist nach gelungenem intensiven Lobbying von Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich sowie Bayern am 25. Juli 2001 von der Kommission angenommen worden. Für die 23 europäischen Grenzregionen wurden zusätzlich rund 245 Millionen Euro festgelegt, die in sieben verschiedene Maßnahmen fließen werden.


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