13.06.2002 | 00:00

Kinderbetreuung in Niederösterreich

Prokop: Neue Studie soll Bedarf klären

Eine neue Familienstudie soll die Kinderbetreuungseinrichtungen in Niederösterreich beurteilen: „Wir haben die Studie in Auftrag gegeben, um genaue Informationen über Nutzung, Beurteilung und Bedarf der Einrichtungen zu erhalten“, erläutert Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. 500 Personen werden zu Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder unter drei Jahren, zu Tagesmüttern, zu Kindergärten und deren Öffnungszeiten sowie zur Nachmittagsbetreuung gefragt. Prokop: „Ausdrücklich wird die persönliche Zufriedenheit der Befragten untersucht.“ Außerdem werden die Inanspruchnahme der Wohnbauförderung und die Meinung zum Kinderbetreuungsgeld abgefragt. Die Studie soll auch die Frage klären, warum die Geburtenzahlen rückläufig sind. Die Ergebnisse werden Mitte Juli vorliegen. „Anhand dieser Ergebnisse werden wir prüfen, ob wir noch weitere familienpolitische Maßnahmen setzen müssen“, erklärt Prokop. Hauptaugenmerk gelte der Betreuung von Kindern unter drei Jahren.

Derzeit werden in den 1.080 niederösterreichischen Kindergärten rund 45.000 Kinder betreut. In den neun Kinderkrippen sind rund 190 Kinder untergebracht. 1.500 Tagesmütter kümmern sich um über 5.000 Kinder.


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