10.06.2002 | 00:00

Kranzl zog Bilanz über NÖ Schul- und Kindergartenfonds

Wesentlicher Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen

Landesrätin Christa Kranzl zog am Freitag im Landeskindergarten in Traisen (Bezirk Lilienfeld), der im Vorjahr eröffnet wurde, Bilanz über den NÖ Schul- und Kindergartenfonds des Jahres 2001. Zu ihren Zuständigkeiten als Regierungsmitglied gehöre auch die Geschäftsführung des NÖ Schul- und Kindergartenfonds, sagte Kranzl. Über diese Fördereinrichtung des Landes würden Pflichtschulbauten und Kindergärten sowie Renovierungsarbeiten, aber auch Einrichtungs- und Ausstattungsbeschaffungen auf Antrag der Gemeinden subventioniert. „Neben der Betreuung der Kinder und deren Ausbildung im Pflichtschulbereich tragen die Gemeinden als Auftraggeber auch wesentlich zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Niederösterreich bei“, so Kranzl.

Im Jahr 2001 seien von den Gemeinden für Pflichtschulbauten 70.615.915 Euro und für Kindergärten 14.592.950 Euro an Gesamtinvestitionen ausgelöst worden, meinte Kranzl weiter. Dazu kämen noch 16,54 Millionen Euro für Instandhaltung und Einrichtung in den Schulen und Kindergärten. „Diese 101,2 Millionen Euro sind ein wesentlicher Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung und zur Arbeitsplatzschaffung in unserem Bundesland. Wenn man für einen Facharbeiterarbeitsplatz 25.440 Euro pro Jahr annimmt, dann werden durch die Schul- und Kindergartenbauten etwa 4.000 Jahresarbeitsplätze finanziert. Ich führe das deshalb so genau aus“, so Kranzl, „weil damit aufgezeigt werden soll, wie wichtig diese Investitionen für ganz Niederösterreich sind.“

Vom Land Niederösterreich wurden die Baumaßnahmen im Pflichtschulbereich mit 26,5 Millionen Euro mitgetragen. Im Kindergartenbereich betrug der Landesanteil 5,4 Millionen Euro. Dazu kommen noch 3,309 Millionen Euro als Unterstützung des Landes für Instandsetzung und Einrichtung in den Schulen und Kindergärten.


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