03.06.2002 | 00:00

„Niederösterreich möchte im Umweltschutz weiter vorangehen“

Sobotka präsentiert Programm des Welt-Umwelttages

Zwei Tage vor dem vor 30 Jahren erstmals ausgerufenen und mittlerweile von mehr als 150 Staaten begangenen Welt-Umwelttag am 5. Juni präsentierte Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute in St.Pölten das NÖ Programm zum Umwelttag. International sei dieser Tag ein wichtiges Signal an jene Länder, die sich aus dem Kyoto-Programm ausklinken wollen, dass Europa in Umweltfragen ein geeintes Europa sei, so Sobotka.

Niederösterreich stelle den Umwelttag unter das Motto „Gutes Klima für eine Welt“ und unterstreiche damit, dass das Land im Umweltschutz weiter vorangehen möchte, so Sobotka. Niederösterreich nehme den Auftrag des Klimabündnisses ernst und verschreibe sich der sparsamen Nutzung der Ressourcen und der Absicherung nachhaltiger Lebensgrundlagen.

Sobotka selbst wird am Umwelttag eine Rundreise durch alle Landesteile absolvieren: Im Landespflege- und -pensionistenheim Tulln wird ein Therapiegarten eröffnet, der im Zeichen der Kooperation zwischen der Aktion „Natur im Garten“ und der Initiative „Gesundes Leben in Niederösterreich“ älteren Menschen wieder Lebensfreude vermitteln soll. In Hochneukirchen in der Buckligen Welt widmet sich eine Energiewerkstatt dem Thema Biomasse, in Bruck an der Leitha wird ein Magnolienfest gefeiert. Schließlich wird in Wolkersdorf im Rahmen der „Wette für den Klimaschutz“ ein in Dämmstoffe verpackter Eisblock enthüllt, um die Wirkung der Wärmedämmung im Hausbau zu veranschaulichen.

Das Preview zum Umwelttag nahm Sobotka auch zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass Niederösterreich in Fragen der ökologischen Wohnbauförderung so weit sei wie kein anderes Bundesland. Althaussanierung und Altstadtrevitalisierung gelte es, noch zu verbessern, danach müssten auch Elemente der Bauordnung verändert werden. In Niederösterreich seien zwar nur rund drei Prozent der Landesfläche verbaut, im Einzelnen müsste dieser Ressourcenverbrauch aber hinterfragt werden. Insbesondere der Wunschtraum Einfamilienhaus müsste neu positioniert werden.

Schließlich kündigte Sobotka an, die Beratungsstellen der „umweltberatung“ Niederösterreich auf neun aufzustocken. Neu eingerichtet werden Servicestellen in Zistersdorf und Orth an der Donau, wobei letztgenannte Beratungsstelle u.a. auch die Aufgabe zukommt, gemeinsame Umweltprogramme mit der Slowakei voranzutreiben.


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