31.05.2002 | 00:00

„Gesunde Ernährung – wohin gehen die Trends?“

Regionale Versorgung mit regionalen Produkten forcieren

Die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden werden ganz entscheidend von der Ernährung bestimmt. Das wird auch von immer mehr Menschen erkannt, wie aktuelle Umfragen zeigen. Das Thema „Gesunde Ernährung“ rangiert nach den Bereichen Familie, Lebenseinstellung und Entspannen bereits auf Platz vier der Bevölkerung. Den Kauf von Lebensmitteln bestimmt vor allem Frische, Naturbelassenheit, Geschmack, Aroma und Herkunft. Gleichzeitig aber steigt der Anteil jener, die auf Grund der Änderung der Lebensgewohnheiten und des Zeitdrucks Mahlzeiten außer Haus zu sich nehmen, Restaurants besuchen, Snacks oder in der Kantine essen. Diesen Realitäten habe man sich zu stellen, so Agrar-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank am Mittwoch in einem Pressegespräch zum Thema „Gesunde Ernährung, gesunde Nahrungsmittel – wohin gehen die Trends?“. Chancen für die heimischen Lebensmittelproduzenten, die Bauern, sieht Plank vor allem in der regionalen Versorgung durch regionale Produkte. „Regionalität bedeutet Vielfalt, kurze Transportwege und Qualität der Produkte“, ist Plank überzeugt. Darüber hinaus sei der Bauer heute nicht nur Lebensmittelproduzent, sondern auch Landschaftspfleger – ein wesentlicher Baustein für Fitness und Freizeit und damit für das Wohlfühlen.

Mit der weiteren Forcierung von landesweiten Initiativen wie dem Ab-Hof-Verkauf, der Bio-Landwirtschaft, der Direktvermarktung oder Bio-Produkte in Großküchen sollen gesunde Ernährung und Regionalität weiter angekurbelt werden. Auch die landwirtschaftlichen Fachschulen will man ab Herbst dieses Jahres für das Thema „Regionale Lebensmittel“ gewinnen. Geplant sind u.a. verschiedene Events mit Schwerpunkt Rindfleisch und Informationen für Zeltfestveranstalter, ihren Speiseplan um regionale Produkte zu erweitern. Plank: „Unser Ziel ist es, alle Aktivitäten zum Thema ‚Gesunde Ernährung‘, die sich nahtlos in die Initiative ‚Gesundes Leben in Niederösterreich‘ einfügen, zu bündeln und zu vernetzen.“ Dazu gehören auch verstärkt Kooperationen mit Gastronomie, Fremdenverkehrseinrichtungen etc.


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