29.05.2002 | 00:00

Onodi: Spatenstich für Ausbau des Krankenhauses St.Pölten

Herzchirurgie, Kardiologie und Neurochirurgie

Das umfangreiche Ausbauprogramm in Niederösterreichs Gesundheitswesen geht zügig voran: Heute, Mittwoch, 29. Mai, findet in der Landeshauptstadt der Spatenstich für das bisher umfangreichste Ausbauprogramm für das St.Pöltner Krankenhaus in den letzten Jahrzehnten statt. 59,81 Millionen Euro werden in St.Pölten investiert. „Beim Ausbau des St.Pöltner Krankenhauses werden der Funktions- und Bettentrakt der Herzchirurgie, der Kardiologie, der Neurochirurgie sowie notwendige Neu-, Zu- und Umbauten in Angriff genommen. Mit der Fertigstellung ist Anfang des Jahres 2007 zu rechnen“, sagte die NÖ Gesundheitsreferentin, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi zu diesem Projekt.

Der Ausbau umfasst den Neubau des Funktions- und Bettentraktes inklusive eines Umbaubereiches im Nordtrakt des bestehenden Haupthauses, den Neubau der Energiezentralen bzw. deren Erweiterung, ein Zu- und Umbau im Rahmen der Unfallabteilung und notwendige Ersatzmaßnahmen. Im Neubau sollen nordwestlich des bestehenden Haupthauses unter anderem eine interdisziplinäre Notfallversorgung, die ambulante Versorgung, Funktionsdiagnostik, operative und stationäre Versorgung, Intensivbehandlung sowie Verwaltungseinrichtungen geschaffen werden. Sieben Geschosse sind für den Bettentrakt, zwei Obergeschosse, das Erdgeschoss sowie das Untergeschoss sind für den Funktionstrakt reserviert. An die Unfallambulanz wird ein zweigeschossigen Zubau angegliedert, der Administration, Warteraum, Leitstelle und Schnittbildzentrum beinhaltet.

Onodi weiter: „Mit dem nun in Angriff genommenen Ausbau wird sichergestellt, dass wichtige Projekte für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in Niederösterreich ohne Verzögerungen verwirklicht werden können. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik, eine umfassende und leistungsfähige, aber auch eine auf dem letzten Stand der medizinischen Technik basierende Versorgung für die Bevölkerung bereitzustellen. Das machen wir in Niederösterreich – und zusätzlich streben wir an, dass wir unsere Patienten auch mit Spitzenmedizin möglichst im eigenen Bundesland versorgen können und die Zusammenarbeit zwischen den Spitälern, der niedergelassenen Ärzteschaft und anderen gesundheitspolitisch wichtigen Einrichtungen, wie die sozialen Dienste, verstärken und ausbauen“, schloss Onodi.


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