13.05.2002 | 00:00

„G´schichten aus dem Wienerwald“ in der Kartause Mauerbach

LH Pröll und Bürgermeister Häupl eröffneten Jubiläumsausstellung

Ein eindrucksvolles Zeugnis von der Entwicklungsgeschichte des Wienerwaldes als Natur- und Kulturraum legt die Ausstellung „G´schichten aus dem Wienerwald. Vom Urwald zum Kulturwald“ ab, die am Samstag in der Kartause Mauerbach eröffnet wurde. Sie ist damit einer der Höhepunkte der diesjährigen Millenniumsfeier des Wienerwaldes, ein Jubiläum, das heuer in zahlreichen Wienerwald-Gemeinden mit über 300 Veranstaltungen gefeiert wird. Gleichzeitig verbindet und vereint der Wienerwald die Bundesländer Wien und Niederösterreich, wie Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bürgermeister Dr. Michael Häupl bei der gemeinsamen Eröffnung der Ausstellung in der Kartause Mauerbach betonten. In dieser Gemeinsamkeit liege auch die Verantwortung für den Wienerwald, der für eine Vielzahl von Generationen enorme Bedeutung hatte und auch für kommende Generationen erhalten werden muss, betonte Pröll. „Dieser einmalige Natur- und Kulturraum soll sehr wohl genutzt, keinesfalls aber ausgenutzt werden.“ Der Wienerwald befinde sich heute wie zur Zeit Josef Schöffels in einem enormen Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur. Alle Verantwortlichen seien deshalb aufgerufen, dessen Schutz und Nachhaltigkeit zu gewährleisten, so Pröll.

In der Ausstellung, die bis 27. Oktober zu sehen ist, wird exemplarische Kunst aller Sparten geboten. Zahlreiche prominente Museen des In- und Auslandes lassen durch kostbare Ausstellungsstücke ein facettenreiches Bild vom Wienerwald als Kulturland entstehen. Ebenso stellten das Historische Museum der Stadt Wien und das NÖ Landesmuseum die schönsten Stücke aus ihren Beständen zur Verfügung. Die Ausstellung bietet somit nicht nur ein wichtiges Kapitel aus der Siedlungsgeschichte Österreich, sondern auch einen absoluten Kulturgenuss.

Die Kartause Mauerbach erwies sich als idealer Ausstellungsort, weil sie selbst in der Geschichte des Gebietes eine wichtige Rolle spielt und weil sie, vollständig erhalten und vom Bundesdenkmalamt als Zentrum der Baudenkmalpflege genutzt, auch räumlich voll entspricht. Sie ist außerdem im Einzugsgebiet der Großstadt gelegen und sehr leicht zu erreichen.


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