10.05.2002 | 00:00

Emmausgemeinschaft St.Pölten bekam Zuschuss für 2002

Integration von Menschen, die lange ohne Arbeit sind

Die NÖ Landesregierung beschloss dieser Tage einen Zuschuss aus Mitteln des Arbeitnehmerförderungsfonds für das Jahr 2002 von bis zu 134.155 Euro für die „Emmausgemeinschaft St.Pölten – gemeinnütziger Verein zur Integration von sozial benachteiligten Personen“. Die Emmausgemeinschaft will diesen Betrag für ein gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt zur Integration langzeitarbeitsloser, älterer und behinderter Personen verwenden.

Der Verein wurde 1982 gegründet, um schwer vermittelbare Personen, besonders Haftentlassene, Alkoholabhängige bzw. Alkoholkranke nach abgeschlossener stationärer Entwöhnung, Menschen, die lange Zeit ohne Beschäftigung und/oder älter sind, körperlich Behinderte, psychisch Labile oder ehemalige Heimkinder zu betreuen, zu beherbergen, zu beraten und für einen Job zu trainieren. Auch Menschen, die massive Hindernisse bei ihrer Vermittlung in einem Job aufwiesen, und Wiedereinsteigerinnen gehörten zum Aufgabengebiet der Helfer der Emmausgemeinschaft, die ihre Arbeit auf ganz Niederösterreich ausdehnten. Der Verein wird als sozialökonomischer Betrieb mit einer Tischlerei (seit 1985), einem Altwarenhandel (seit 1989), einem Sanierungs- und Renovierungsprojekt (seit 1993), der Kunstwerkstätte und der Berechtigung, Transporte durchzuführen (seit 1996), sowie mit der Biogärtnerei „City Farm“ (seit 1999) geführt. Der Verein bietet den TeilnehmerInnen ein mit einem Jahr befristetes Arbeitstraining in Betrieben, die begleitende sozialpädagogische Betreuung und die Beratung. Auch ein Wohnplatz erhöht die Chance, wieder zurück in den Arbeitsmarkt zu finden. Durch eigene Erwirtschaftung soll im Jahr 2002 die Abdeckung der Aufwände von 31,81 Prozent erreicht werden. Heuer hat man in den fünf Bereichen 34 betreute Arbeitsplätze vorgesehen. Tatsächlich werden aber diese Arbeitsplatze wegen des hohen Wechsels jährlich von bis zu 90 Personen belegt.


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