10.05.2002 | 00:00

Neuer Kreisverkehr für Waldviertler Verkehrsknotenpunkt

Anlage bei Göpfritz soll Kreuzungsbereich entschärfen

Ein besonders neuralgischer Verkehrsknotenpunkt im Waldviertel wird entschärft: Am Knoten Waldviertler Straße B 2, Waidhofener Straße B 5, Landesstraße 85 und Landesstraße 8038 werden demnächst die Bauarbeiten für den 5-strahligen Kreisverkehr in Angriff genommen. Den Spatenstich für den Kreisverkehr Allwangspitz bei Göpfritz wird Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am kommenden Montag, 13. Mai, vornehmen.

Derzeit gibt es in diesem Kreuzungsbereich drei Einzelknoten. Insbesondere bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen und bei Nebel ereignen sich hier immer wieder Unfälle. Entsprechend des Verkehrsaufkommens wurde deshalb ein Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 50 Metern konzipiert. Zur Regulierung der Fahrbahnabwässer wird außerdem eine Rückhaltefilteranlage errichtet. Für mehr Sicherheit soll auch eine Beleuchtung im Kreuzungsbereich sorgen. Künftig werden mehr als 8.000 Fahrzeuge pro Tag über diesen Kreisverkehr rollen. Die Anlage wird in 5-monatiger Bauzeit errichtet und kostet rund 1,2 Millionen Euro.

Bisherige Erfahrungen zeigen, dass sich Kreisverkehrsanlagen, insbesondere bei Freilandkreuzungen, wo es infolge hoher Geschwindigkeiten immer wieder zu schweren Unfällen kommt, bewährt haben. Der Kreisverkehr gewährleistet u.a. durch die geringere Einfahrgeschwindigkeit und die übersichtlichere Verkehrsführung mehr Sicherheit gegenüber herkömmlichen Kreuzungen. Konfliktpunkte werden reduziert, da der Lenker nur nach links zu schauen braucht. Auch der Verkehrsfluss wird erhöht und sorgt für mehr Verkehrssicherheit sowie für eine Reduktion der Umweltbelastung. Außerdem wird aggressiveres Bremsen und Anfahren vermieden. Sollte es dennoch zu Unfällen kommen, sind die Sachschäden meist nur gering. Niederösterreichweit gibt es bereits mehr als 130 Kreisverkehre.


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