06.05.2002 | 00:00

Gespräche über bessere Kooperation der NÖ Krankenanstalten

Onodi: Zwei Arbeitskreise werden im Mai ihre Arbeit aufnehmen

Auf gemeinsame Initiative von Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi und des NÖGUS (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds) fand dieser Tage in St.Pölten der Auftakt zu einer Reihe von Gesprächen über Verbesserungen der Kooperationsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit der niederösterreichischen Krankenhäuser statt. Vertreter der Spitäler der Gesundheitsregion Zentralraum, zu der die Häuser in St.Pölten, Klosterneuburg, Gugging, Tulln, Krems und Lilienfeld gehören, sowie Politiker aus den betroffenen Städten äußerten in der Diskussion mit Onodi und NÖGUS-Geschäftsführer Hans Spann ein klares Bekenntnis zur Verbesserung der bereits bestehenden Zusammenarbeit im Sinne der bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patienten. Bereits in der Auftaktveranstaltung kristallisierte sich als erstes Ergebnis die Forderung nach Erstellung eines fünf- bis zehnjährigen Ausbildungskonzeptes heraus.

Zur Erörterung weiterer und besserer Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Verwaltung, Pflege und Ärzteschaft wurden die Arbeitskreise West und Ost gegründet, die ihre Arbeit in der zweiten Maihälfte aufnehmen werden. Außerdem einigte man sich darauf, zu den weiteren Sitzungen die an die Versorgungsregion unmittelbar angrenzenden Krankenhäuser einzuladen. Ausgearbeitet werden sollen Zusammenarbeitsmöglichkeiten einerseits für die Spitäler aller fünf Regionen, andererseits aber auch spezifische Kooperationen zwischen einzelnen Häusern. Auch die ersten Gesprächsrunden mit den Vertretern der Krankenhäuser der anderen niederösterreichischen Gesundheitsregionen – Weinviertel, Waldviertel, Mostviertel und NÖ Süd – werden noch im Mai stattfinden.

Onodi: „Eine Diskussion um die Spitzenmedizin oder die Finanzierung des Gesundheitssystems darf sich nicht in einer Diskussion um Rechtsträgerschaften erschöpfen. Wir müssen die Gesamtheit Niederösterreichs im Auge haben. Jedes Krankenhaus soll zu einem Gesundheitszentrum einer Region ausgebaut werden. Innerhalb der Versorgungsregionen, also dem Waldviertel und dem Weinviertel, dem Süden Niederösterreichs, dem Mostviertel und dem NÖ Zentralraum, sollen die Krankenhäuser enger miteinander zusammenarbeiten, wobei es auch zu engeren Kooperationen mit den niedergelassenen Ärzten kommen soll. Wir wollen Spitzenmedizin und beste Versorgung anbieten. Als Gesundheitsreferentin bin ich mir sicher, dass sich das die Gesellschaft auch leisten will. Die Kostensteigerungen der vergangenen Jahre sind vor allem auf Grund des medizinischen Fortschritts, einer ständigen Verbesserung der Behandlungen, der gestiegenen Lebenserwartung und einer positiven Bevölkerungsentwicklung in Niederösterreich entstanden.”


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