29.04.2002 | 00:00

Neues NÖ Landesmuseum:

Aquarien haben ersten Test bestanden

Die Welt des Wassers näher bringen, ist eines der Ziele, die sich das Neue Niederösterreichische Landesmuseum in St.Pölten gesetzt hat. Vier Großaquarien gehören dazu, heute erfolgte durch die NÖ Landeshauptstadt PlanungsgesmbH (NÖPLAN) die erste Füllprobe. Das Ergebnis: „Alles dicht. Druckprobe ebenfalls bestanden.“ In sieben Monaten wird hier die vielfältige heimische Fischwelt zu bestaunen sein.

NÖPLAN-Vorstandsdirektor Dipl.Ing. Peter Höss: „8.720 Kilogramm Spezialglas sind bei den vier Großaquarien eingesetzt. Für solche Dimensionen stand europaweit nur ein Lieferant zur Verfügung.” „Das Spezialglas”, so Projektleiter Ing. Martin Maurer, „ist zwischen 38 und 96 mm stark.” Es muss einer Wassersäule von bis zu 2,5 Meter standhalten. Dies entspricht einem Druck von 2,5 Tonnen pro Quadratmeter . Kosten der Verglasung samt Beschichtung: 255.000 Euro.

Dr. Helmut Pechlaner, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates, wertet das Neue Niederösterreichische Landesmuseum als ein Highlight in der österreichischen Museumslandschaft. Folgende Fische werden in den Aquarien im NÖ Kulturbezirk in St.Pölten zu sehen sein:

Tieflandbecken: Hecht, Karpfen, Stör, Wels

Mittellaufbecken: Brachsen, Barben, Rotfeder, Aalrute, Flussbarsch, Aitel

Forellenbecken 2: Elritze, Schneider, Strömer, Schmerle, Gründling, Steinbeisser

Forellenbecken 1: Forellen, Nase, Äsche, Koppe, Saibling

Biotop: europ. Sumpfschildkröte, Karausche, Giebl, Rotauge, Schleie

NÖPLAN-Finanzdirektor Dr. Josef Ladenbauer: „Für die Aquarien samt Innenraumgestaltung und Technik werden 615.000 Euro aufgewendet.”


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