29.04.2002 | 00:00

Pflegeheim Tulln wird um- und ausgebaut

Bis 2006 werden weitere 116 Millionen Euro in NÖ Heime investiert

Als einen der größten und bedeutendsten Heimbauten der Gegenwart bezeichnete gestern Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop bei der Grundsteinlegung den Um- und Ausbau des NÖ Landespensionisten- und Pflegeheimes Tulln, der bis Ende 2004 abgeschlossen sein soll. Insgesamt werden 15,7 Millionen Euro in einen Zubau sowie in die Generalsanierung des vor 20 Jahren errichteten Baues investiert. Für Prokop eine wichtige Maßnahme, um in dieser Region den Bedürfnissen der Altenpflege Rechnung tragen zu können. Zusätzlich bedeute das Ausbauprogramm für die niederösterreichischen Heime von 116 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren enorme Impulse für die Bauwirtschaft.

In einer ersten Bauphase wird ein dreigeschossiger Zubau errichtet. In diesem Neubau werden neben den Pflegestationen und Tagespflegezimmern auch Therapiebereiche und soziale Einrichtungen wie Friseur, Bankstelle und Heimcafe untergebracht. Dieser erste Bauabschnitt soll mit der Übersiedlung der Heimbewohner aus den bestehenden Pflegezimmern im November 2003 abgeschlossen sein. Ab Dezember 2003 wird in einer zweiten Bauphase die Generalsanierung des bestehenden Pflegeheimes in Angriff genommen. Die bestehenden Pflegezimmer werden an die neuen Pflege- und Wohnbedürfnisse angepasst und die gesamte technische Ausstattung erneuert. Ende 2004 soll auch der sanierte Altbau den Heimbewohnern übergeben werden. Insgesamt werden nach Abschluss der Arbeiten 210 Ein- und Zweibettzimmer zur Verfügung stehen.


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