26.04.2002 | 00:00

Regionalentwicklungsstrategie für Wien-Bratislava-Györ

EU fördert Standortpolitik und Wirtschaftsentwicklung

Wien, Bratislava und Györ sollen eine gemeinsame Regionalentwicklungsstrategie erarbeiten. Schwerpunkte sollen Standortpolitik, Wirtschaftsentwicklung, Verkehrssystem, Bildung und Forschung, Natur und Umwelt sowie Tourismus sein. Die EU fördert das Projekt „JORDES+“ (Joint Regional Development Strategy) im Rahmen von INTERREG IIIA aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit 109.000 Euro für den slowakischen Teil. Für den ungarischen Anteil des Projektes steuert die EU knapp 73.000 Euro bei.

Zuerst soll die Ausgangssituation erfasst und bewertet, danach eine Leitidee entwickelt werden. In der Region Wien-Bratislava-Györ leben rund vier Millionen Menschen. Der bevorstehende Beitritt der Slowakei und Ungarns zur EU, die globalisierte Wirtschaft und die neuen Technologien machen eine stärkere Zusammenarbeit sinnvoll. Ziel ist es, das Gebiet zu einer Wachstumsregion auszubauen. „JORDES+“ soll Basis für politische Entscheidungen sein.

Die Gesamtkosten des Projektes im Programm Österreich-Slowakei belaufen sich auf knapp 513.000 Euro. Davon übernehmen die Länder Wien, Niederösterreich und Burgenland rund 256.000 Euro. Der Anteil von Wien und Niederösterreich liegt je bei 42,5 Prozent, das Burgenland trägt 15 Prozent der Kosten bei. Auch aus ihren EFRE-Töpfen steuern die Länder ihren Anteil bei.

Die Kosten für das Programm Österreich-Ungarn machen rund 342.000 Euro aus. Niederösterreich, Wien und das Burgenland steuern insgesamt fast 171.000 Euro bei, wobei der Anteil von Wien und Niederösterreich wieder bei je 42,5 Prozent liegt. Das Burgenland übernimmt 15 Prozent. Aus den EFRE-Mitteln der Länder werden ebenfalls insgesamt fast 172.000 Euro beigetragen.


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