24.04.2002 | 00:00

Neue Strukturen für das NÖ Tonkünstlerorchester

Klassisch-romantisches Repertoire wird erweitert

„Wir wollen auch weiterhin an unserem klassisch-romantischen Repertoire festhalten, dieses aber auch in einige Richtungen erweitern. Vor allem wollen wir uns auch jener Werke verstärkt annehmen, die, aus welchen Gründen auch immer, von den Orchestern vernachlässigt werden. Schließlich wird es auch neue Kombinationen zwischen Klassik und Moderne geben.“ Diese Schwerpunkte nennt NTO-Chefdirigent Carlos Kalmar für das Konzertprogramm der neuen Saison.

NTO ist die Kurzformel für die „Tonkünstler“, NÖTON die Abkürzung für die neue Rechtsform des Orchesters. Aus dem bisherigen Verein wurde eine Betriebs-Ges.m.b.H. geformt, der Orchestersitz wird mit 18. Juni von Wien ins Festspielhaus verlegt, Buchhaltung und Rechnungswesen werden von der NÖ Kulturwirtschaft Ges. m.b.H. besorgt. Der Geschäftsführung steht jetzt ein künstlerischer Beirat zur Seite. Die Finanzierung ist bis 2003 gesichert. Wie es danach weitergeht, hängt von einer Evaluierung ab. Sie wird zeigen, ob sich die neuen Strukturen bewähren. Wenn, wie erwartet, ja, dann wird es einen unbefristeten Fördervertrag durch das Land Niederösterreich geben. Auf keinen Fall sei durch die neue Struktur mit einer Qualitätsminderung des Orchesters zu rechnen, meinen unisono Chefdirigent Kalmar und der neue Geschäftsführer Johannes Neubert. Im Gegenteil: Das Repertoire und die Auftritte in Niederösterreich sollen erweitert werden. Sehr erfreut ist man über ein Engagement zu einem Open-air-Festival auf der Burgruine Reinsberg. Quantität und Qualität sollen ansteigen.

Nähere Auskünfte zum Programm des NTO erhält man unter 02231/684 69.


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