12.04.2002 | 00:00

„Dokumentation Eisenstraße“ geht in entscheidende Phase

Onodi: Land NÖ beteiligt sich mit 65.500 Euro

Der Verein „Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland“ arbeitet bereits seit Jahren an einer touristischen Erschließung des Erlauf- und Ybbstals. Mit rund 100.000 Besuchern pro Jahr kann man in der Region mittlerweile auf beachtliche Erfolge blicken. Der Kulturtourismus ist stark angestiegen, das Heimatbewusstsein wurde durch zahlreiche Aktivitäten weiter angehoben. Nun steht ein weiteres ehrgeiziges Projekt unmittelbar vor der Realisierung. Dazu Niederösterreichs Naturschutzreferentin, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi: „Seit einiger Zeit wird an den Vorbereitungen für das Schlüsselprojekt ‚Dokumentation Eisenstraße‘ gearbeitet. Geplant ist neben der Errichtung eines Organisationsbüros mit drei Servicestellen auch ein digitales Dokumentationszentrum. Dort wird man sich bemühen, Forschungsergebnisse und Aktivitäten rund ums Thema allgemein zugänglich zu machen. Im Wesentlichen ist das Konzept bereits ausgereift und tritt nun in eine entscheidende Phase. Ich halte das Projekt aus touristischer und wissenschaftlicher Sicht für sehr wichtig, deshalb wird sich das Land Niederösterreich bei einer positiven Entscheidung des EU-Förderprogrammes LEADER auch mit 65.500 Euro an der Finanzierung beteiligen.“

Die gesamtregionale Plattform wird sich künftig mit der Erarbeitung, der Verwaltung und der Präsentation des Wissens rund um die Region Eisenwurzen konzentrieren. Zur Umsetzung dieser vielfältigen Ziele wird ein zentraler Koordinator erforderlich sein, der auch einen eigens eingerichteten Forschungsfonds managen soll. Beabsichtigt ist ein langfristig wirksames Netzwerk mit einer wissenschaftlichen und regionalorganisatorischen Schiene. „Dieses Netzwerk wird die Region zusätzlich stärken und ihr touristische Impulse geben“, meinte Onodi. Das wertvolle Kulturgut der vergangenen Jahrhunderte solle erhalten und für Interessierte aufbereitet werden. Weiterbildung und Wissen werde hier künftig mit einer Vielzahl an Sport- und Freizeitangeboten gekoppelt werden, um Geschichte erlebbar zu gestalten.


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