08.04.2002 | 00:00

Bahnunterführung: Spatenstich in Ramingdorf

LH Pröll: Entlastung vom Schwerverkehr, mehr Sicherheit

Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka setzte am Freitag den Spatenstich für die neue Bahnunterführung in Ramingdorf nahe der oberösterreichischen Landesgrenze bei Steyr. Ramingdorf im Bezirk Amstetten liegt unmittelbar an der Ennstalbahn, die von St.Valentin nach Kastenreith führt. Da die Österreichischen Bundesbahnen eine Schließung der beiden beschrankten Bahnübergänge planen, wurde gemeinsam mit dem NÖ Straßendienst und der Gemeinde Behamberg ein Verkehrskonzept erarbeitet. „Damit soll“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, „die Bevölkerung so weit wie möglich vom Schwerverkehr entlastet, die Landesstraßen in Ramingdorf durch die Schließung der Schrankenkreuzungen gleichzeitig sicherer werden.“ Schließlich müsse „nicht erst etwas passieren, bis etwas passiert“, so Pröll. An den beiden Schrankenanlagen kam es in der Vergangenheit durch das gestiegene Verkehrsaufkommen zunehmend zu Stauungen.

In Kürze werden die Bauarbeiten an der Unterführung beginnen. Dabei wird die Landesstraße 80 auf einer Länge von 1,1 Kilometern teilweise verlegt und abschnittweise neu gebaut werden. Die neue Landesstraße wurde so konzipiert, dass der direkte Anschluss an die Steyrer Nordspange, die kürzlich fertiggestellt wurde, gegeben ist. Zwischen den beiden bisherigen Bahnübergängen wird eine neue Unterführung gebaut. Im Bereich des Bahnüberganges Sportplatzstraße wird eine Geh- und Radwegunterführung gebaut. Die Gemeinde Behamberg errichtet auf eigene Kosten die Sportplatzzufahrt. Auch ein Geh- und Radweg soll mit der Landesstraße mitgeführt werden.

Die Straßenbauarbeiten beginnen im Herbst 2002 und sollen gemeinsam mit den Arbeiten an den beiden Unterführungen Ende Juli des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Im Zuge der Arbeiten müssen auch viele Leitungen verlegt werden. Für die Baudurchführung ist abschnittweise die Sperre der L 80 notwendig. Dafür wird von der Straßenmeisterei Haag eine großräumige Umleitung eingerichtet. Die Gesamtkosten liegen bei 2,3 Millionen Euro, wobei 1,8 Millionen Euro die ÖBB und 0,5 Millionen Euro das Land tragen.


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