08.04.2002 | 00:00

Spatenstich für A 1-Ausbau im Raum St.Pölten

Pröll: Beim Infrastrukturausbau tut sich in NÖ derzeit einiges

Die Vorarbeiten für den dreispurigen Ausbau des 6,2 Kilometer langen Abschnitts der A 1 im Raum St.Pölten sind auf Grund der guten Witterungsverhältnisse bereits vor Wochen angelaufen. Nun werden die eigentlichen Ausbauarbeiten in Angriff genommen, den Startschuss gab Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Freitag mit dem offiziellen Spatenstich. Damit gebe es neben der Baustelle Melk – Zelking auf der A 1 in Niederösterreich nun zwei Abschnitte, die in den kommenden Monaten saniert und dreispurig ausgebaut werden. Dazu komme der Ausbau der A 2 im Raum Guntramsdorf, so Pröll, für den diese Bautätigkeit auch Ausdruck dafür ist, dass sich in Niederösterreich in Sachen Infrastrukturausbau einiges tut. Diese Maßnahmen seien auch im Hinblick auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung und auf die Standortqualität in Niederösterreich zu sehen. Weitere Anliegen sind Pröll die Sicherheit im Baustellenbereich und die Erhöhung der Lebensqualität der Anrainer an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten. Dies geschehe bei diesem Projekt durch die Erhöhung bzw. die zusätzliche Errichtung von Lärmschutzwänden.

Im Zuge dieser bis Ende Oktober dieses Jahres dauernden Ausbauarbeiten im Raum St.Pölten wird auf beiden Richtungsfahrbahnen ein Pannenstreifen dazugebaut. Da die bestehenden Fahrspuren auf beiden Seiten nach innen zum vorhandenen Mittelstreifen verschwenkt werden können, ist für die Zeit der Bauarbeiten keine Gegenverkehrsführung notwendig. Außerdem ist es erforderlich, die Brücken über die Traisen und über die B 20 zu verbreitern, Arbeiten, die überaus aufwendig sind. Der Abschnitt östlich der Traisenbrücke soll noch vor den Sommerferien fertiggestellt sein. Die Baustelle kann dadurch wesentlich verkürzt werden. Zusätzlich werden auf einer Gesamtlänge von 5,4 Kilometern die bestehenden Lärmschutzwände erhöht und auch neue bis zu 4 Meter hohe Wände aufgestellt. Die Gesamtkosten belaufen sich rund 16 Millionen Euro.


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