25.03.2002 | 00:00

„Mobilität der Jugend im Grenzbereich“

Prokop: Einander zu kennen, trägt zum Angstabbau bei

Als hervorragende Idee unter vielen guten Schulinitiativen bezeichnete Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop das als Maturaaufgabe einer Schülergruppe der HAK Zwettl erarbeitete Projekt „Auslandsaufenthalte – Wie mobil ist die Jugend im Grenzbereich?“ Sie sei überzeugt, so Prokop weiter, den Ergebnissen der Meinungsbefragung komme gerade im Zuge der anstehenden EU-Osterweiterung besonderes Interesse zu: „Einander zu kennen, trägt zum Angstabbau bei.“ Bei den Jugendlichen sei der Wunsch nach mehr Information stark ausgeprägt. Deshalb werde der auf Basis der Untersuchung produzierte Folder „Auslandsaufenthalte“ in hoher Stückzahl produziert und in Grenzregionen sowie Berufsschulen aufgelegt.

Befragt wurden 150 Schüler in Gmünd und in Zwettl sowie 50 Berufsschüler in Schrems. 60 Prozent der SchülerInnen haben bereits an einer Sprachreise teilgenommen, unter den Lehrlingen liegt dieser Anteil nur bei 24 Prozent. Klar bevorzugt für Auslandsaufenthalte werden westeuropäische Länder. Allerdings wünschen sich zwei Drittel der Befragten auch mehr Informationen über Osteuropa. Zusätzlich recherchiert und im Folder zusammengefasst wurden die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte bis hin zu weniger bekannten Angeboten wie Workcamps oder dem Freiwilligen Ökologischen Jahr.

Beauftragt wurde die Untersuchung von der TOPZ-Jugendinfo NÖ, die seit Juli 2001 am St.Pöltner Landhausboulevard in enger Kooperation mit dem Landesjugendreferat Jugendlichen zwischen 13 und 26 Jahren mit mehr als 600 verschiedenen Unterlagen Fragen von A bis Z, von Au-Pair bis Zivildienst, beantwortet. Täglich treffen rund 30 Anfragen ein. Die Homepage www.topz.at wird um die entsprechenden Informationen über Auslandsreisen erweitert.

Nähere Informationen bei der TOPZ-Jugendinfo NÖ unter der Telefonnummer 02742/ 245 65, Christian Tesch, bzw. per e-mail unter christian.tesch@topz.at.


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