19.03.2002 | 00:00

Europas größte Immobilienmesse

NÖ und Wien präsentierten sich in Cannes

„Für uns war es wichtig, auf der Mipim präsent zu sein, die neuesten Entwicklungen und Trends im Immobilienbereich, die Präsentationen der Regionen und Städte zu verfolgen sowie wichtige Kontakte zu knüpfen“, betonte Eco Plus-Geschäftsführer Dr. Richard Plitzka. Die größte europäische Immobilienmesse in Cannes habe gezeigt, dass sich verstärkt Stadtregionen – Metropolen und das Umland – präsentiert haben. Viele Standortentscheidungen werden nicht mehr nur auf Länder und deren spezifische Vorteile beschränkt, sondern es werden großräumige Gebiete in die Überlegungen miteinbezogen. „Für uns ist das eine Bestätigung, dass wir mit der Vienna Region richtig liegen. Und dass wir in Zukunft unsere Zusammenarbeit noch verstärken werden,“ erläutert Dr. Plitzka.

Im Mittelpunkt der Präsentation bei der Mipim stand der Technologiestandort Vienna Region. Bei einem gemeinsamen Event am Messestand wurden die technologischen Schwerpunkte vorgestellt. Niederösterreich startete im Jahr 2000 eine breit angelegte Technologieoffensive. Ziel ist es, positive wirtschaftliche Entwicklungen in der niederösterreichischen Wirtschaft zu stärken und Niederösterreich als modernen europäischen Technologiestandort zu positionieren. Dabei soll vor allem der Technologietransfer zwischen Wissenschaft, angewandter Forschung und Wirtschaft forciert werden. Der Aufbau von Kompetenzzentren und Clustern spielt dabei eine vorrangige Rolle. Eco Plus ist für die Sondierung von Clusterpotenzialen und für den Aufbau der Clustermanagements in Niederösterreich zuständig.

Die Zusammenarbeit der Bundesländer Wien und Niederösterreich im Bereich des Standortmarketings hat bereits Tradition. Im letzten Jahr hat sich die Zusammenarbeit noch verstärkt – in einigen Bereichen werden gemeinsame Projekte durchgeführt, in anderen Bereichen ergänzen sich die Projekte aus den beiden Bundesländern. So wurde eine eigene Gesellschaft, die Vienna Region Beteiligungsmanagementgesellschaft, durch den Wiener Wirtschaftsförderungsfonds und Eco Plus gegründet. Das erste Projekt ist der Automotive Cluster Vienna Region. Der Cluster hat zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Industrie, System-, Komponentenlieferanten, Forschung und Entwicklung zu forcieren. In Zusammenarbeit mit dem Automotive Cluster entstehen spezielle Wirtschaftsparks: Der Technologiepark Craft Center Kottingbrunn hat den Schwerpunkt im automotiven Sektor und soll damit den niederösterreichischen Kern des Automotive Cluster Vienna Region bilden. Als Beispiel für Projekte, die komplementär von Wien und Niederösterreich entwickelt werden, steht der Bereich Biotechnologie. In Niederösterreich ist in Krems ein Zentrum für Biotechnologie entstanden, in Wien gibt es ebenfalls ein solches Zentrum mit dem Bio-Center (VBC).


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